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Asphaltminen

Travers

In den Asphaltminen von La Presta wurde über 100 Jahre in mühsamer Arbeit unter Tage Asphalt abgebaut und in die ganze Welt für den Strassenbau exportiert. Heute sind die Minen stillgelegt und als Museum teilweise der Öffentlichkeit zugänglich.

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Im Jahre 1711 wurden bei La Presta im Val-de-Travers Asphaltvorkommen entdeckt, die bis 1812 nur spärlich und hauptsächlich im medizinischen Bereich genutzt wurden. Ab 1873 bis 1986 folgte dann der industrielle Abbau des Asphalts. Dafür wurden 100 Kilometer Stollen auf mehreren Etagen in den Fels geschlagen.

Ein Kilometer davon ist öffentlich zugänglich. In Führungen wird hier gezeigt, wie die Sprengmeister früher arbeiteten, wie man einlaufendes Wasser aus den tief liegenden Stollen abpumpte, und wie der Asphalt mit Pferden ans Tageslicht befördert wurde. Das letzte Grubenpferd ging 1975 in den Ruhestand, seine Arbeit übernahmen bis zur Stilllegung elektrische Lokomotiven.

Empfehlenswert ist auch ein Abstecher ins "Café des Mines", um dort eine wohl weltweit einzigartige Spezialität zu verköstigen: im Asphalt gekochter Schinken. Dieses leckere Gericht wurde früher von den Mineuren zu Ehren der heiligen Barbara zubereitet. Der bei 160°C im Asphalt gekochte Schinken wird zusammen mit Kartoffelgratin und Salat serviert.

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