Wein
(Genf (Region))
Den ersten Genfer Wein gab es vor 2'000 Jahren; seither werden ununterbrochenen in der südwestlichen Ecke der Schweiz Reben angebaut. Erstmals öffentlich dokumentiert ist der Rebbau im Jahr 912 n. Chr.
(Ostschweiz / Liechtenstein)
An den Römischen Handelswegen am Zürichsee und im Rheintal entstanden römische Dörfer. Etwa 300 Jahre nach Christus wurden an diesen Orten viele nach Süden gerichtete Hänge mit Reben bepflanzt.
(Wallis)
Es gibt keine Hinweise darauf, dass Reben im Wallis angebaut wurden, bevor Julius Cäsar im 1. Jahrhundert vor Christus die Gallier besiegte. Man hat allenfalls eine wilde Rebe, die Vitis sylvestris entdeckt, deren Frucht anderen Beeren der Gegend ähnlich ist.
(Tessin)
Weinbau wird in allen acht Tessiner Bezirken betrieben. Die Tessiner Weinberge profitieren vom nahen Mittelmeerklima und unterscheiden sich deshalb von den anderen Schweizer Rebbaugebieten, die ihrerseits von den Alpen beeinflusst werden.
(Neuenburg / Jura / Berner Jura)
Wie in vielen anderen Weinbauregionen, erlebte die Rebfläche im 3-Seen-Land Höhen und Tiefen. Die weiteste Ausdehnung erreichte sie Mitte 17. Jahrhundert, wahrscheinlich aufgrund der gestiegenen Nachfrage während des Dreissigjährigen Krieges.
(Genferseegebiet)
Das Waadtland wird zusehends zur Weinregion mit internationalem Anspruch. Diese Landschaft gilt es zu entdecken und zu geniessen…
Bündner Herrschaft (Graubünden)
Schon die Römer liebten den Wein aus dem Bündner Rheintal. Der heute begehrte und typische Blauburgunder wurde aber erst Anfang des 17. Jahrhunderts heimisch. Junge Bündner Söldner und Bauernsöhne, brachten um 1630 Blauburgunder Rebschosse aus dem Burgund in die Herrschaft. Das milde Klima, der Föhn und die kalkreichen Böden behagen den Rebstöcken.







