Wer auf der Sonnenterrasse des Berggasthauses "Alter Säntis" sitzt und hinüber zum Altmann blickt, dem "altus mons", der zwar einiges niedriger ist als der Säntis, kann sich kaum vorstellen, auf welchem Weg ein Wanderer den scharfkantigen Lisengrat überwinden wird. Nicht gerade auf allen Vieren, aber die Hände muss man beim kühnen Gratweg, der mit Stahlseilen gesichert ist und stellenweise nur aus Treppen im Fels besteht, auf jeden Fall aus den Hosentaschen nehmen. Und wer nicht schwindelfrei ist, wählt besser die Variante Gondelbahn zur Rückkehr ins Tal. Der Lisengratweg, 1905 von der SAC-Sektion Säntis angelegt, ist eine Königsetappe jeder Säntiswanderung. Der Balanceakt zwischen Alpstein und Toggenburg ist in jeder Hinsicht atemberaubend und eindrücklich! Nach 50 Minuten darf aufgeatmet werden: der Rotsteinpass mit seinem gemütlichen Berggasthaus ist erreicht. Nun stehen verschiedene Abstieg offen, nach Wildhaus, nach Wasserauen oder nach Brülisau.
Der Lisengratweg ist nur für absolut schwindelfreie und trittsichere Wanderer geeignet. Nicht bei Vereisung oder Schnee betreten.
Anfahrt:
Mit ÖV oder PW von St. Gallen/Zürich via Gossau/Urnäsch auf die Schwägalp (Talstation der Säntis-Bahn).
Gratwanderung zwischen Säntis und Altmann: der Lisengrat
Schwägalp
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Zu einer genussreichen Wanderung gehört die sorgfältige Planung der Tour. Informieren Sie sich bitte vor der Wanderung bei der lokalen Informationsstelle über die Strecken- und Wetterverhältnisse. Je nach Jahreszeit und Witterungsverhältnissen kann diese Wanderroute gesperrt oder unterbrochen sein.
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- Urnäsch Tourismus
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Postfach 37
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Tel. +41 (0)71 364 26 40
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