Winter Erlebnis-Perlen 2009/10
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Adelboden (Berner Oberland)
Welcher Mann hat sich das nicht schon gewünscht? In einem PS-starken Pistenfahrzeug über die weissen Hänge zu kurven und dabei seine Spuren zu hinterlassen. Adelboden macht’s möglich und führt Hobby-Raupenfahrer in einem zweistündigen Schnellkurs in die technischen Details und die praktischen Anwendungen ein. Geübt wird auf der Loipe, der Härtetest folgt am Berg. Natürlich in Begleitung eines erfahrenen Piloten.
Ein abgesägter Ski, ein bisschen Holz, und schon ist er fertig, der Skibock. Die Adelbodner Art des Schlittelns erinnert vage ans Einradfahren, ist aber leichter zu lernen. Und macht viel mehr Spass. Vor allem, wenn man den Skibock selber baut. Adelboden bietet gleich einen ganzen Event, bei dem das Gerät unter fachkundiger Leitung gebastelt und getestet wird. Nach dem nächtlichen Schlittelplausch gibts zur Belohnung ein Fondue für die «eidg. dipl. Skibock-Bauer».
Arosa (Graubünden)
Der Zweiersessellift ist bequem gepolstert und (ver-)führt direkt auf den Gipfel des Genusses. An zauberhaften Aussichtspunkten an der Chillout-Piste warten Loungesessel und Liegestühle, und auf der Sonnenterrasse der Sattelhütte sorgt die Relax-Lounge inklusive Hotpot für herzerwärmende Momente. Am Brüggerhorn wird diesen Winter genossen statt gebolzt. Und bei jeder Gelegenheit entspannt.
Welcome Drink gefällig? Jeden Montag ab 15 Uhr treiben die Aroser Bergbahnen den ganz persönlichen Service auf die Spitze und schicken den Butler auf die Piste. Stilecht gekleidet in Frack und Zylinder, offeriert ein Mitarbeiter der Bergbahnen den Wintersportlern kleine Erfrischungen. Und die darf man getrost degustieren: Die farbenfrohen Welcome Drinks machen zwar gute Laune, sind aber garantiert alkoholfrei.
Attinghausen (Zentralschweiz)
Erst der Spass, dann das Vergnügen: Unter Anleitung eines Iglubau-Spezialisten lernen die Hobby-Eskimos, wie man die Schneeblöcke korrekt sägt und so setzt, dass am Ende die typisch runde Iglu-Form entsteht. Danach wird das Werk gefeiert: bei einem feinen Alpenkräuter-Fondue in der urchigen Berghütte. Es lohnt sich, am Kachelofen ein bisschen Wärme zu tanken, denn übernachtet wird im selbstgebauten Eigenheim aus Schnee an frischer Bergluft.
Bern (Schweizer Mittelland)
Sie weiss eine Menge zu erzählen: Turmwartin Marie-Therese Lauper führt ihre Gäste über 254 Treppenstufen auf den höchsten Kirchturm der Schweiz im Berner Münster. Allerdings nicht nonstop: Unterwegs gibt’s einen Halt in der Glockenstube, wo die «gewichtige Susanna», das schwerste Geläut des Landes, den Takt angibt. Und auf dem 101 Meter hohen Turm wartet ein atemberaubender Blick über die Dächer von Bern.
Er gilt als wichtigster Mann Berns, denn sämtliche Uhren der Stadt beugen sich ihm – dem Zeitglockenrichter. Tag für Tag zieht er auf seinem Rundgang das mittelalterliche Uhrwerk der Berner «Zytglogge», dem Mass aller (Zeit-)Dinge, manuell auf. Wer will, kann ihn auf seiner Tour begleiten und dabei nicht nur viel Spannendes zur Geschichte der Zeitmessung und zum Wahrzeichen der Stadt Bern erfahren, sondern selber Hand anlegen beim Aufziehen.
Über 150 Jahre war der alte Bärengraben Wahrzeichen der Stadt Bern und Heimat von bis zu zwölf Tieren. Jetzt sind die zottligen Vierbeiner in den neuen, 6000 m2 grossen BärenPark umgezogen. Auf einem Rundgang mit dem Bärenwärter können Gäste die alte Anlage erkunden und den neuen Park mit seiner grünen Hügellandschaft inklusive Höhlen und dem «Bärenbad» in der Aare besichtigen. Als Höhepunkt wartet die Fütterung des jungen Bärenpaars – aus sicherer Distanz.
Ein wahrhaft prickelndes Erlebnis bietet das private Sprudelbad-Vergnügen in den Baumkronen hoch über den Dächern Berns: Im VIP-Jacuzzi geniesst man die legendäre Verwöhnkultur des Kongress- und Kursaals Bern und entspannt ganz bei einem Gläschen Prosecco. Auf Knopfdruck rauscht der private Butler an, um spezielle Wünsche zu erfüllen. Eingelullt in den vorgewärmten Bademantel, lässt man den Gedanken freien Lauf und den Abend wohlig ausklingen.
Bürchen (Wallis)
Kein wildes Tier, kein harter Drink: Der «Alpuschnaager» ist bloss ein Raupenfahrzeug. Und das bringt die ganze Familie bequem von Bürchen auf die Bürchner- oder Moosalp. Hier warten in den Bergrestaurants lokale Leckereien, ein atemberaubender Blick auf das Bietschhorn – und bereits das nächste Abenteuer: Wagemutige nehmen für die Abfahrt ins Tal nämlich den Ghosky-Schlitten. Der erste, echt steuerbare Schlitten sorgt für eine rasante Rutschpartie.










