Weltstadt mit währschaften Wurzeln
Luzern - Vierwaldstättersee
Käse, Kirsch und die Kunst, nach Sternen zu kochen.
In der Region um den fruchtbaren Vierwaldstättersee sind die
Älplermagronen erfunden worden. Aber nicht nur die. Die findigen Innerschweizer haben ihre Prunkkammer von einem kulinarischen Kleinod der Glückseligkeit zu einem gastronomischen Place-to-go mit Weltstadt-Feeling entwickelt. Allein in der Stadt Luzern ist die Dichte der Spitzenköche gross: 16 Restaurants tragen 250 GaultMillau-Sterne zusammen. Mehr als zwei Dutzend weitere renommierte Sterne-Häuser verteilen sich über die Region.
Köstliche Käse-Schatzkammer
Die Inspiration holen sich diese Spitzenköche, wie auch jene, die sich der ewig guten Ur-Küche verschrieben haben, von der einzigartigen, ertragreichen Landschaft.
Die milde Umgebung des Sees, die zerklüfteten Hänge des Napfgebietes und die sanften grünen Hügel des Luzerner Hinterlandes lassen Obst, Gemüse und Getreide gedeihen. Kein Wunder, gilt der Luzerner Altstadtmarkt (Sa und Di) als einer der schönsten Märkte der Schweiz. Für die frischen Felchen- und Eglifilets steht ganz Luzern an. Ebenso für die Käsespezialitäten der Produzenten aus der UNESCO-Biosphäre Entlebuch oder den charakterstarken Dallenwiler Bergkäse oder etwa für den unwiderstehlichen Geisskäse aus Engelberg. Das Innerschweizer «Suurteigbrot» ist von einer krossen Raffinesse, die Biss für Biss den Wunsch nach Lifestyle und vitaler Lebensführung stillt.
Glasklar genial: die stillen Wasser
Natürlich darf die Luzerner Nationalspeise nicht fehlen: Die
Luzerner Chügelipastete gehört zu den historischen Spezialitäten. Ihren Namen hat die mit einer Fleischvariation gefüllte Pastete vom Fastnachtsbruder Fritschi. Ähnlich geht der «Kafi Luz» auf eine frühere Begebenheit zurück, wonach die Sennen und Bauern das Schnapstrinken schon als Vorfrühstück zelebriert hätten. Die Behörden verbaten das Treiben und so schütteten die findigen Liebhaber ihren Branntwein zur Tarnung kurzerhand in den Kaffee. Das gute Gespür für guten Schnaps ist geblieben: Die Destillerien um den Vierwaldstättersee brennen erstklassigen Kirsch – zum Teil noch in traditionellen Hafenbrennereien mit Holzfeuerung! Die aromareiche Tour krönen die «Lozärner Birewegge» oder die preisgekrönte Wetterfroschtorte aus Muotathal. Sie stehen genauso für kulinarische Kompetenz wie das Entrecôte mit Randen-Orangen-Chutney an Thymiansauce, die Kartoffel-Kräuterravioli in Hummernage oder der Lobster in Tempura aus den Luzerner Küchen, die die Welt beglücken.
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