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Waldhotel National, Arosa:
Liebe auf den zweiten Blick und latente Suchtgefahr

Arosa

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Arosa
 
Wo schon Thomas Mann und Christian Morgenstern Ruhe und Inspiration fanden, herrscht auch heute eine Atmosphäre der Erholung und des Wohlbefindens. Das Waldhotel National verwöhnt die Gäste mit einer ausgezeichneten Küche und einem schönen Wellnessbereich. Am Ende eines Weges öffnen sich neue Perspektiven, am Ende des Schanfiggs strahlt Arosa.

Von Helmuth Fuchs
Peter, Techno und die Quelle von Literatur
Auf dem Bahnhofplatz des auf 1'800 Meter hoch gelegenen Dorfes empfangen uns der erste Schnee, zahlreiche Pferdeschlitten und Peter, der Concierge des Waldhotels National. Im Hotel wird mir zuerst einmal das Zimmer gezeigt. Helles Licht mit einem Blick auf die umliegende Bergwelt, der alles klärt und genau die Liebe weckt, die sich beim ersten Anblick des Dorfes nicht so spontan einstellen will. Die Klarheit der Luft befreit und öffnet alle Sinne und aus der Höhe des Waldhotels beginne ich Thomas Mann zu verstehen, der 1938 über Arosa schrieb: "Ich fühle mich hier wohler als irgendwo".

Silbergrau und Grün, Holz und Stein
Der neue Wellness-Bereich unter dem Namen "Aqua Silva" wurde im Dezember 2004 eröffnet und bietet im bewusst schlicht und edel gehaltenen Ambiente eine tolle Vielfalt von Entspannungsmöglichkeiten. Metall, Glas, Holz und die Natursteinfassade aus gebrochenem (aussen) oder poliertem (innen) grünen Serpentino schaffen einen Übergang des bestehenden Hotelgebäudes in den Park. Der Serpentino ist ein Stein aus dem Val Malenco, einem Seitental des Veltlins. Vor allem die geschickte Beleuchtung lässt den Stein in verschiedensten Facetten schimmern. Ein sechs mal dreizehn Meter grosses Hallenbad mit Massagedüsen, Heizbänke, Vitalnischen, Sanarium, Dampfbad, Kräuterstube, Kneippgrotte, Eisbrunnen, Erlebnisduschen und die erste Kelosauna in der Schweiz sorgen für ein ungemein wohltuendes Erlebnis.

Ein kulinarisches Wintermärchen
Das Dîner findet im im Kachelofa-Stübli statt, das mit dem einheimischen Täfer und dem gemütlichen Kachelofen atmosphärisch viel zum Wohlbefinden der Gäste beiträgt. Gerd Rebers Anspruch, dem Gast ein "Geniessen mit allen Sinnen" näher zu bringen, entsprechen auch das exklusive Geschirr und die Präsentation der Speisen. Traditionell Lokales wird in seiner Küche mit Internationalem ergänzt, verfeinert und auf eine neue Genussebene gebracht. Da es Pläne zur Erweiterung der Restaurants gibt, darf man berechtigte Hoffnung haben, dass Gerd Reber seine Küchenkunst auch weiterhin im Waldhotel zelebriert und Arosa so auf der kulinarischen Landkarte einen festen Platz behält.
Das Moneycab Rating

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Die ausführliche Reportage in deutscher Sprache über das Hotel, seine Geschichte und seine spezielle Atmosphäre finden Sie auf Moneycab (www.moneycab.com).

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4 Sterne
94 Zimmer



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