St-Ursanne / Clos du Doubs

Jura & Drei-Seen-Land

Gemäss der Legende geht die Gründung der kleinen Stadt St-Ursanne auf den irischen Mönch Ursicinus zurück, der an diesem abgeschiedenen Fleckchen Erde als Einsiedler lebte. Noch heute ist die Anziehungskraft des Ortes ungebrochen.

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Heute leben zwar mehrere hundert Menschen hier, dennoch ist St-Ursanne am Ufer des Doubs ein Ort der Ruhe und der Entspannung geblieben. Das malerische Städtchen besteht hauptsächlich aus mittelalterlichen Bauten, Bürgerhäusern aus dem 14. bis 16. Jahrhundert sowie der eindrücklichen Stiftskirche aus dem 12. bis 14. Jahrhundert.

Die Einsiedelei des heiligen Ursicinus in einer Grotte erreicht man über eine steile Treppe mit 190 Stufen.

Im Norden der Stadt stehen erhöht die Ruinen einer Burg. Die vierbogige Doubs-Brücke wurde 1728 erbaut und bietet eine gute Sicht auf die mittelalterliche Stadt und die Umgebung mit dem künftigen Naturpark Doubs.

Sommer

Wanderwege und eine auch für Anfänger geeignete Mountainbike-Tour führt in die Natur des Clos du Doubs. Viele Fischer zieht es an den Doubs. Man sagt, dass es im Doubs die besten Bachforellen gibt. Die grüne Flusslandschaft des Doubs ist aber auch beliebt bei Kanuten und Kajakfahrern. Ein besonderes Erlebnis ist die fast 80 Kilometer lange, viertägige Wanderung von St-Ursanne dem Lauf des Doubs entlang nach Les Brenets oder umgekehrt. Natürlich sind auch einzelne Tagesetappen möglich: Am Ende jeder Wander-Etappe führen Postautolinien aus dem Doubs-Tal wieder hinauf auf die Jura-Ebene.

Highlights

  • Altstadt und Kloster - reizvolles mittelalterliches Städtchen am Fluss Doubs mit engen Gässchen, schönen Gebäuden und Brücken und imposanter romanisch-gotischer Stiftskirche mit Kreuzgang.
  • Naturreservat Clos du Doubs - ein mehrheitlich bewaldeter Hügelrücken (917m), umgeben von der Flussschleife des Doubs mit Rundblick über die Vogesen bis zu den Freibergen.
  • Alte Mühle von Soubey - die letzte einer ganzen Reihe von Mühlen entlang des Doubs. Diese restaurierte Mühle von 1565, die noch bis 1968 das Korn der umliegenden Bauernhöfe gemahlen hat, betrieb auch ein Sägewerk und erzeugte Strom.
  • Grottes de Réclère und Préhisto-Parc - imposante Tropfsteinhöhle von europäischer Bedeutung, 1,5km des Höhlensystems sind mit Führungen begehbar, und Dinosaurier-Park zur Evolution der Tierwelt.
  • Porrentruy - mittelalterlich geprägtes und vom imposanten Schloss dominiertes Städtchen im Jurazipfel der Ajoie.

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