Gut vernetzte Wässermatten

Langenthal

Von Mönchen erfunden, von Bauern kultiviert: Die Wässermatten bei Langenthal sind die letzten Vertreter der «Riesel-Bewässerung» und gleichzeitig ein Hochwasserschutz. Von einer Stauschleuse im Fluss wird das Wasser in ein Netz von Gräben geführt und mittels kleiner Stauwehre auf die Wiesen verteilt.

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Die fruchtbaren, sattgrünen Wässermatten bilden einen unverwechselbaren Landschaftsstrich von einzigartiger Schönheit und bieten Lebensraum für viele selten gewordene Pflanzen- und Tierarten. Im 13. Jahrhundert legten die Zisterziensermönche von St. Urban über ein ausgeklügeltes Grabensystem den Grundstein zur ausgedehnten Wässerungswirtschaft im Langetental. Noch heute werden die uralten Wässerzeiten und -rechte eingehalten und die Wässermatten werden auf rund 110 Hektaren dreimal pro Jahr überflutet. Besonders idyllisch auch die Rottaler Wässermatten.

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