Beinahe silbern leuchten die Wände des Grand und des Petit Muveran und schützen das schmale, wilde Tal der Avancon de Nant vor heftigen Ostwinden. Vom Glacier des Martinets weht kalte Gletscherluft und von allen Seiten rieseln Bäche durch Geröllhalden, Bergsturztrümmer und Bergwald dem Avancon zu, der durch das Vallon de Nant nach Norden fliesst. So klein das Tal ist, so reich ist seine Vegetation. Laub- und Tannenwald, Heidelbeeren und Preiselbeeren und mehr als 1000 verschiedene Pflanzen wurden auf den unterschiedlichen Höhenstufen von 1250 m ü. M. bis zu 3000 m ü.M. gezählt. Dieser Pflanzenreichtum war der Anlass, das Tal bereits 1969 unter Schutz zu stellen. Einblick in die Pflanzenvielfalt ermöglicht der bereits 1891 angelegte Alpengarten "Thomasia" in Le Pont de Nant. Er beherbergt über 3000 Pflanzenarten, Bäche durchfliessen die Miniaturalpen und zwischen Felshügeln finden sich alle Bergblumen, die im Vallon de Nant natürlich vorkommen.
Alpengarten "Thomasia" geöffnet von Mai bis Oktober, täglich ab 11 Uhr.
Anfahrt:
Mit ÖV von Lausanne via Bex nach Les Plans de Bex; mit PW von Lausanne via Bex nach Le Pont de Nant.
Alpengarten "Thomasia" geöffnet von Mai bis Oktober, täglich ab 11 Uhr.
Anfahrt:
Mit ÖV von Lausanne via Bex nach Les Plans de Bex; mit PW von Lausanne via Bex nach Le Pont de Nant.




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