Die Raisinée – auch Vin cuit genannt – ist uralte Küchenalchemie: Auf dem offenen Holzfeuer wird in grossen Kesseln Birnen- oder Apfelsaft eingekocht – nächtelang im Herbst. Der eingedickte Saft war früher ein Zuckerersatz. Heute wird er zu Vanilleeis, Meringues und Crêpes serviert und bildet die Füllung für exquisite Backkunstwerke, etwa den berühmten Gâteau à la raisinée.



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