Basel schmeckt
Abgesehen von der Basler Mehlsuppe und der Zwiebelwähe,
die traditionell die Basler Fasnacht begleiten, ungeachtet der
Fastenwähe und des Basler Läckerli, ausgenommen auch vom
Hypokras, einem Kräuterwein, der zum Jahresbeginn genossen
wird ... die grösste Basler Spezialität ist die Vielfalt und die Weiterentwicklung
fremder kulinarischer Einflüsse.
Vielfalt als Spezialität
Zur Vielfalt gehört für die Basler auch der Gang über die Grenze,
sei es ins Elsass für ein Spargelessen im Frühling, eine
Sauerkrautplatte im Herbst oder für einen gastronomischen
Höhenflug in einem der besternten Haute-Cuisine-Tempel. Auch
der Schritt in die badische Nachbarschaft verheisst lukullische
Freuden, entweder in einem ausgezeichneten Restaurant oder
in einer gemütlichen Straussenwirtschaft (Landwirtschaftsbetrieb,
der zeitlich begrenzt nur die eigenen Produkte anbieten
darf), die in einer improvisierten Gartenbeiz zum frischen Sauser
einlädt. Für Ausflüge an einem Sommerabend, um frische
Luft zu schnuppern oder um an einem sonnigen Wochenende
sich draussen zu bewegen, empfiehlt sich ein Besuch im nahen
Baselbiet. Sie werden belohnt mit einer spektakulären Aussicht
auf Rebberge, wo ein hervorragender einheimischer Wein
wächst, oder auf Kirschbäume, aus denen der berühmte Baselbieter
Kirsch gewonnen wird. Speziell ist die heimelige Atmosphäre,
wie sie eben nur die typischen Landgebiete bieten können.
Die gastronomische Kultur der Stadt wartet mit einer
bunten Mischung auf. Hoch bewertete Gourmet-Tempel wechseln
sich mit gutbürgerlichen Basler Brasserien, szenigen
Trendlokalen und ideenreichen Erlebnisrestaurants ab. Nach
dem Essen laden Pubs, Cafés und Bistros zum Verweilen ein.
Das Basler Nachtleben lockt mit unzähligen Bars, Discos, Clubs und bietet auch hier culture unlimited.
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