Die Spezialitäten
Schon die Ahnen vieler Walliser, die als Selbstversorger in den abgeschiedenen Bergtälern ihre kinderreiche Familie zu ernähren hatten, betrieben Anbau. Aprikosen-, Birnen-, Apfelund Pfirsichbäume standen in Reih und Glied. Das Roggenbrot wurde selbst gebacken, das Gemüse kam aus dem eigenen Garten. Milch, Käse und gelegentlich auch Fleisch waren die Grundnahrungsmittel, aus denen man mit viel Fantasie und Liebe beste Mahlzeiten zubereitete. Diese guten, traditionellen Produkte gibt es auch heute noch. Dazu kommen im Frühling die köstlichen Spargeln, die im sandigen Boden im Unterwallis geerntet und gleichentags serviert werden.Eine Ecke für Feinschmecker
Die meisten Rezepte verdanken die Walliser der Tradition und dem Ideenreichtum ihrer Urmütter. Denn Not macht bekanntlich erfinderisch. So werden noch heute die typischen Gerichte aufgetischt: die Pilzschnitte, die Walliser Gemüsesuppe aus Lauch, Sellerie, Rüben und Zwiebeln. Oder die Bohnensuppe, der Safranreis aus Mund, die Cholera aus dem Goms (Torte aus Kartoffeln, Lauch, Äpfeln, Zwiebeln, Käse), die Polenta nach Grossmutter Art, Walliser Gsottus, Brisolée oder die Savièser Lauchtorte.So sehr die Walliser an ihren kulinarischen Gewohnheiten hängen, so sind gerade sie als Nachkommen des Hotelpioniers Ritz für Küchentraditionen aus aller Welt offen und zeichnen sich durch einen besonderen Innovationsgeist und durch Ideenreichtum aus. So ist es kein Zufall, dass mit Didier de Courten (2006) und mit Markus Neff (2007) zwei Walliser von GaultMillau zum «Schweizer Koch des Jahres» gekürt wurden. Eine Vielzahl erstklassiger Weine runden das gastronomische Angebot ab. Das Sortiment der Walliser Weine hat ausser den Klassikern Fendant (leicht, fruchtig und trocken), Johannisberg (füllig, blumig und zart), Dôle (füllig, vollmundig und ausgeglichen) und dem kraftvollen Pinot noir auch köstliche Spezialitäten vorzuweisen, die nur im Wallis existieren. Unter anderen grossartigen Sorten sind dies Petite Arvine, Amigne oder auch Humagne blanche.
Das Wallis und seine Küche: Gemütlichkeit, gute Stimmung, geselliges Beisammensein und Ambiance sind ebenso wichtig wie die gastronomische Feinheit der Mahlzeit. Denn beim Essen zeigt sich Walliser Tradition und Lebenslust. Sie sind herzlich eingeladen!
News
Natürlich verfügen auch wir über keinen direkten Draht zu Petrus. Doch das Wallis verspricht seinen Gästen je nach Region über 2'000 Sonnenstunden pro Jahr. Nirgendwo sonst in der Schweiz sind die Chancen auf schönes Ferienwetter so gross wie bei uns. Zum Walliser Wetter
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