Beste Produkte
Es erstaunt nicht, dass dieser vielgestaltige und vielfarbige
Boden derart wohlschmeckende Produkte hervorbringt. Bei den
Weinen erfreuen sich vor allem Chasselas und Pinot noir grosser
Beliebtheit. Aber auch andere Rebsorten wurden in letzter
Zeit mit wachsendem Erfolg ausgebaut, zum Beispiel Sauvignon
blanc und Chardonnay, Gamaret und Garanoir. Sie passen
wunderbar etwa zu einem Tête de Moine, dem zylindrisch geformten
Käse aus den Weidegründen des Jura, der nicht
geschnitten, sondern zu schön gewellten Rosetten geschabt
wird. Wenn der Herbst kommt, trifft man sich mit Familie und
Freunden bei der traditionellen «Torrée neuchâteloise», um im
Freien die auf glühenden Kohlen gegrillten Neuenburger Würste
zu geniessen.
Mystische «grüne Fee»
An diesen typischen Essen taucht auch die «grüne Fee» oder
der Absinth auf, das mystische Getränk der Künstler. Das
Rezept für diesen Likör, der seit kurzem in der Region offiziell
gebrannt und ganz legal degustiert werden kann, wird in seiner
Heimat im Val-de-Travers eifersüchtig gehütet. Auch das feine
Aroma der Damassine, Destillat aus einer kleinen wilden Pflaume,
drückt die Kraft des Jurabodens aus.
In diesem grossartigen Landstrich wird jedes Jahr Mitte November
die Tradition des St-Martin gepflegt, mit einem üppigen
Mahl an einem fröhlichen Tisch. Dabei wird das Fleisch frisch
geschlachteter Schweine in einer unendlichen Vielfalt aufgetragen:
Brühe, Sülze, Blutwurst, Gegrilltes, Sauerkraut mit Beilagen,
Braten, und zum Nachtisch der berühmte «Totché»
(Rahmkuchen), um nur die wichtigsten aufzuzählen.
Feine Fische
Darf es nach diesen Exzessen etwas Leichtes sein? Feine Egliund
Felchenfilets aus dem See, geräucherte Bondelle und
Doubs-Forellen: zarte Fische, die man am besten am Seeufer
geniesst, zusammen mit einem Glas lokalem Wein.
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