Derborence – Bergsee dank Bergsturz

Derborence

Bei einem immensen Bergsturz im 18. Jahrhundert entstand der See von Derborence unweit von Sion. Das gleichnamige Tal steht unter Naturschutz und ist von wilder Schönheit, die Geologen, Botaniker und Naturliebhaber gleichermassen fasziniert.

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In den Jahren 1714 und 1749 lösten sich von den Diablerets zwei grosse Felsstürze. Damals hiessen diese Berge Rochers oder Scex de Champ – die Bergstürze hielt man für ein Werk des Bösen und benannte die Berge in Diablerets, Teufelsberge, um. Die 100 Meter hohen Trümmermassen stauten einen See, der lange als verflucht galt, so dass sich die Natur ungehindert ausbreiten konnte.

Heute steht das wilde Derborence-Tal unter Schutz, als besonders speziell gilt der alte Wald, der auf den Trümmermassen entstand. Das Tal ist von Conthey aus über eine kleine Strasse erreichbar. Derborence inspirierte den waadtländischen Schriftsteller Charles Ferdinand Ramuz zu seinem gleichnamigen Roman.

Wandern, Velofahren und Biken

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