Gaststuben zum Schlössli

St. Gallen

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Stephanshorn 1

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Kreuzbleiche

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St.Gallen Ost

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Stadt St. Gallen, City Panorama - Blick Richtung Stadtzentrum und Bodensee

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Kathedrale St.Gallen

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Winkeln East

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Säntis est

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Klosterplatz St. Gallen

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Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität St. Gallen

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Historische Gaststube im Klosterviertel, das zum UNESCO Welterbe zählt. Ausgezeichnete Küche mit regionalen Produkten.

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Eine besondere Auszeichnung wird 2007 den Gaststuben zum Schössli in St. Gallen zuerkannt "für eine qualitätvolle Restaurierung und Ergänzungen der Siebzigerjahre, die es gilt, jetzt als schützenswert zu propagieren, um in den nächsten Jahren weitere Verluste aus dieser Epoche zu vermeiden".Die Gaststuben zum Schlössli waren ursprünglich ein Wohn- und Geschäftshaus, das 1586 bis 1590 im Auftrag von Laurenz Zollikofer nach Vorbild des Schlosses Altenklingen erbaut wurde. Das zwischen Kloster und Spisertor gelegene Gebäude blieb bis Anfang des 19. Jahrhunderts ein repräsentatives Wohnhaus. Danach beherbergte es im Parterre eine Schlosserei, später eine Metzgerei und eine Wirtschaft, deren Gründung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts einzuordnen ist.

Der Altbau wurde 1969 mit einer interpretierenden Renovation mit Restaurierungen, Rekonstruktionen und Neueinbauten reprofiliert. Diese Fassung wurde 1987 teilweise ergänzt. Besonders hervorzuheben sind die Schlosserarbeiten (Lampen, Geländer), die vom Kunstmaler Walter Burger entworfen und von Schlossermeister Hasler ausgeführt wurden. Alle Bauteile inklusive Tische und Stühle sind erhalten und der Küchenbereich sowie das Getränkebuffet binden sich gut ein. Ein grosser Verlust wäre der Ersatz der Einrichtung aus dem Jahr 1969, da sie bereits einen hohen Denkmalwert als Beispiel der Architektur der Siebzigerjahre besitzt.

Die Qualität der Betriebsabläufe ist bemerkenswert, die Konzeption der ersten Renovation war derart fortschrittlich, dass sie mit unwesentlichen Veränderungen den heutigen Anforderungen angepasst werden konnte. Auf allen Geschossen sind Höhepunkte der früheren Wohnkultur im Zusammenhang mit einer Restaurantnutzung erlebbar. Die interpretierende Renovation der Siebzigerjahre ist markant präsent und gestalterisch gekonnt in höchster Qualität ausgeführt. Konsequent zu den räumlichen Qualitäten wird die Unternehmensphilosophie im selben Sinne weitergeführt: einheimische Produkte und gutbürgerliche Küche mit einem ausgewiesenen Weinkeller sind das Erfolgsrezept.


Verschiedene historische Gaststuben und Säle für 12 bis 90 Personen, total über 250 Plätze

Öffnungszeiten: durchgehend geöffnet

Informationen

Öffnungszeiten:
Mo–Fr mittags u. abends, Sa/So geschlosse



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