Schwierigkeit
K3-4. Durch ihre Länge anspruchsvolle Via ferrata; rassigste Passagen
am Einstieg und am markanten Turm, dazwischen allerdings auch viel Gras
(Blumen!), deshalb nur bei trockenem Wetter ratsam.
Wer die "Nasenlöcher-Route" (Variante) begehen will, benötigt eine
Stirnlampe, ein 20-m-Seil und einige Karabiner/Schlingen zur
Zwischensicherung.
Talort/Ausgangspunkt
Ausserberg (1008 m) an der Lötschberg-Südrampe. Bus von Visp.
Zustieg
Von Ausserberg (1008 m) zunächst auf Asphalt an dem Sonnenhang bergan
zum Niwärch, einer alten Wasserleitung. Auf schmalem Pfad mit der Suone
sanft ansteigend ins malerische Baltschiedertal. Hinter den Hütten des
Üsser Senntums (1287 m) wird links bald der mächtige Graben sichtbar,
der direkt von der Wiwannihütte herabzieht; über den Rücken rechts
davon verläuft die Via ferrata. Blaue Markierungen leiten vom Talweg
(Tafel) über steinige Wiesen und Schrofen zur Mündung der Klamm und
rechts zum Einstieg mit großem rotem Ausrufezeichen (ca. 1780 m).
Baltschieder-Klettersteig
Gleich am Drahtseil steil über Felsstufen und Rinnen auf die riesige,
teils mit Gras bewachsene Schräge und an ihr anstrengend bergan bis zu
einem auffallenden Felsturm. Rechts um ihn herum und sehr ausgesetzt
schräg hinunter in eine Scharte, dann über Felsen und eine Gratrippe
wieder ins Gras und am Drahtseil zum Ausstieg (ca. 2440 m). Der Spur
folgend links hinüber zu der bereits lange sichtbaren Wiwannihütte
(2463 m).
Abstieg
Auf dem weiß-rot-weiß markierten Hüttenweg hinunter in den Lerchwald,
dann links haltend zu Lawinenverbauungen. Im Zickzack weiter talwärts
zu einer Fahrspur, die bald zum Sträßchen wird und in weiten Schleifen
im Telwald absteigt. Man kreuzt bei ein paar Hütten das Niwärch und
erreicht dann Ausserberg.
Informationen
Gebiet: Südliche Berner Alpen, Bietschhorn-Gruppe
Gipfel/Hochpunkt: Wiwannihütte (2463 m)
Gehzeiten: Zustieg 2 Ÿ Std., Klettersteig 2 Ÿ Std., Abstieg 2 œ Std.; gesamt 8 Std.
Höhendifferenz: 1500 m




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