Rothenbrunnen

Graubünden

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Mit 625 m ü.M. ist Rothenbrunnen (Region: Viamala) nicht nur die nördlichste, sondern auch die tiefstgelegenste aller Domleschger Talgemeinden. Das "Tor zum Domleschg" liegt als erste Siedlung zwischen den Burgen Ober- und Niederjuvalta. Die Talenge, die in früheren Jahren eine Zollstation zur Kontrolle der Hauptverbindungsstrassen zu den Alpenpässen beherbergte, welche heute zur Ruine zerfallen ist, trägt den gleichen Namen wie die Gemeinde. Bronzefunde lassen vermuten, dass Rothenbrunnen schon zu vorrömischen Zeiten besiedelt war. Der deutsche Dorfname rührt von der warmen jodeisenhaltigen Heil- und Mineralquelle her (rotes Wasser). Die Quelle wurde ab 1888 bis in die zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts im Kurhaus für Badekuren genutzt.

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