Kapelle St. Michel, Nendaz - Schweiz Tourismus

Kapelle St. Michel

Oeffentliches Gebäude

Wetterprognose heute leicht bewölkt ‎21° leicht bewölkt
Samstag 19<i>°</i>‎19°
Sonntag 20<i>°</i>‎20°

Inhalte teilen

Vielen Dank für Ihre Bewertung
Diskret, versteckt mitten im alten Dorfteil von Haute-Nendaz steht sie an der Strasse, die einst die Hauptstrasse war. Heute renoviert und unterhalten lernte sie im Laufe ihres Daseins Hochs und Tiefs kennen. Eine Holztafel mit Gravur links vom Mittelpunkt, die während Renovationsarbeiten entdeckt wurde, bestätigt, dass die Kapelle 1499 erbaut wurde. Mehrmals rekonstruiert und renoviert wäre sie in den 1960er-Jahren beinahe verschwunden. Einige Bewohner wollten sie einfach abreissen. Ein Nachbar machte den Vorschlag, sie zu kaufen, um einen Schweinestall daraus zu machen. Dank der Intervention des Walliser Denkmalschutzes und der Kühnheit einiger Personen konnte die Kapelle gerettet werden. Das heutige Bauwerk im Barockstil ist datiert auf das 18. Jh. Die Innenausstattung ist ein Werk des Malers Charles Frédéric Brun, besser bekannt unter dem Pseudonym "Déserteur". Er kam um 1840 in die Gegend von Nendaz. Von seinem früheren Leben ist nichts bekannt, zumal er sich darüber ausschwieg. Dennoch sagte er von sich, ein Bürger aus Colmar in Frankreich zu sein, was auf einen Deserteur aus Napoleons Armee schliessen lässt. Die Bewohner von Nendaz zeigten ihm ihre Zuneigung und als Dank für Unterkunft und Schutz malte er für sie Bilder. Viele Familien sind im Besitze eines Werkes vom Déserteur. Zwischen 1850 und 1860 malte der Künstler an die Wände der Kapelle verschiedene Gestalten aus der Bibel sowie eine grosse Christusfigur befestigt an der Eisenstange über dem Altar. Für seine Arbeit liess sich der Déserteur wahrscheinlich von Epinal inspirieren.

Information

Preise

Gratis

Die hier aufgeführten Inhalte werden von den regionalen/lokalen Tourismusbüros gepflegt, weshalb Schweiz Tourismus keine Garantie für die Inhalte übernehmen kann.