Der Weiher d'Ouché, Nendaz - Schweiz Tourismus

Der Weiher d'Ouché

Erlebnisweg - Natur/Landschaft

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Nachdem man von den Mayens de Pracondu aufgebrochen ist, dringt man tief in den Fichtenwald (Rottannen) in Richtung Alp Pra da Dzeu ein. Im feuchten Unterholz könnte man Lust bekommen, Pilze zu sammeln. Überall sind Spuren von Eichhörnchen sichtbar, welche sie bei ihrer letzten Mahlzeit hinterlassen haben. An den alten Baumstämmen kann man Spuren vom Specht erkennen, der hier auch vorbeizog. Plötzlich wird das Licht vor uns viel intensiver. Noch einige Schritte und wir werden vom Licht richtiggehend geblendet. Vor uns dehnt sich der Weiher gouille d'Ouché in der Sonne aus. Ein offenes Gebiet mitten im Wald, das heute noch den Namen des Weihers trägt, obwohl nicht mehr viel davon übrig ist. Es gab aber eine Zeit, als die Suone von Saxon einige zehn Meter höher noch in Betrieb war, als sich Bäume und Tiere in einem kleinen See spiegelten, denn diese Bodensenke diente als Überlauf für die Suone. Sobald ein Problem entlang des Kanals entstand, konnte der Wächter der Suone das Wasser zu dieser Ausweichstelle umleiten und somit einen allfälligen Schaden an Wiesen oder am Bauwerk weiter unten vermeiden. Heutzutage ist dieser Ort ein Königreich für Ameisen und Frösche. Pflanzen, die ein feuchtes Umfeld lieben, finden hier ideale Bedingungen. Ein Umweg zum Weiher d'Ouché lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Im Frühling und Sommer sind es die Blumen, die ringsum wachsen, im Herbst ist es die Vielfalt an Farben. Im Winter, wenn der Schnee alle Erhebungen einebnet, sieht man auf seiner Oberfläche die Spuren von Hasen oder von Füchsen, die sich weit vorgewagt haben.

Information

Öffnungszeiten:

Frühling bis Herbst

Preise

Gratis

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