Im Laufe des Tertiär gab die Entstehung der Alpen dem Tal die jetztige Form. Später im Quartär gab die fortwährende Vereisung dem Tal seine endgültige Form. Seit 20'000 Jahren bedecken der Rhonegletscher und der Gletscher in den Seitentälern den Boden bis auf 2'000 m.ü.M. Im Sandstein hinterlassen die Schwankungen der Gletschern ihre Spuren in Form von Moränen und Gletschermühlen. In der Ebende von Tortin sind zwei Seitenmoränen vom früheren Gletscher noch immer sichtbar. Es sind dies das kleine und das grosse Dach von Tortin, die ungefähr 9'000 Jahre alt sind. Die beiden Moränen sind von der Vegetation erobert worden und bieten einen idealen Boden für zahlreiche interessante Pflanzen wie z. B. die Türkenbund-Lilie (Lilium martagon).
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