Sarnersee

Sarnen

Sarnen

Sarnen

Sarnersee mit Obwaldner Berge

Sarnersee mit Obwaldner Berge

Airfield Kägiswil (LSPG), SE

Airfield Kägiswil (LSPG), SE

Airfield Kägiswil (LSPG), NE

Airfield Kägiswil (LSPG), NE

Zwischen dem Obwaldner Hauptort Sarnen und dem Anstieg zum Brünigpass erstreckt sich in lieblicher Landschaft auf einer Fläche von 7,5 Quadratkilometern der Sarnersee.

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Im von Gletschern ausgeschliffenen Tal bildete nach der letzten Eiszeit der Sarnersee eine zusammenhängende Wasserfläche mit dem Vierwaldstättersee. Zwischenzeitlich hat viel Geschiebe Schwemmkegel wachsen und den eigenständigen Sarnersee entstehen lassen.

Die drei Obwaldner Gemeinden Sarnen, Sachseln und Giswil sind die Ufergemeinden des Sees. Während am südöstlichen Ufer die schmalspurige Eisenbahnlinie der Zentralbahn, die Hauptstrasse und - fast ausnahmslos im Bergesinnern - die Nationalstrasse verlaufen, ist das nordwestliche Ufer nur mit einer kleinen Strasse erschlossen. In der urtümlichen Geröll- und Waldlandschaft des vom Glaubenberg herkommenden Steinibachs zwischen Sarnen und Giswil führt diese Strasse geradezu abenteuerlich durchs Bachbett.

Auf dem Sarnersee verkehrt von April bis Oktober ein Kursschiff: Bis zu fünf tägliche Rundfahrten zwischen Sarnen und Giswil unternimmt das kleine Ausflugsschiff namens Seestern. Wer selber Kapitän sein will, mietet sich hingegen ein Pedalo, Ruder- oder Motorboot.

Beliebt ist der gut ausgebaute Seeuferweg von Sarnen über Sachseln nach Giswil. Wer auf der anderen Seeseite bis Sarnen zurück wandert, benötigt für die Rundwanderung etwa fünf Stunden. Zentralbahn und Kursschiff ermöglichen auch kürzere Etappen. Der Seeuferzugang ist zum Baden vielerorts möglich. In Sarnen, Giswil und Sachseln bestehen unmittelbar am Seeufer schöne Campingplätze. Im Erlebnisbad Seefeld direkt am Sarnersee locken eine grosszügige Liegewiese und ein Sonnendeck zum Entspannen. Verschiedene Wasserbecken versprechen Spass und Erholung.

Ein Geheimtipp für Naturliebhaber ist das Naturschutz-Hochmoorgebiet Langis am Glaubenberg oberhalb des linken Seeufers.

Wenige Kilometer südlich des Sarnersees liegt auf Gemeindegebiet von Sachseln auf der Älggialp (1650m) der geografische Mittelpunkt (Flächenschwerpunkt) der Schweiz. Ebenfalls zu Sachseln gehört Füeli-Ranftt, wo der Einsiedler Niklaus von Flüe (Bruder Klaus) lebte und wirkte. Ihm ist in Sachseln ein Museum gewidmet, untergebracht in einem der schönsten Bürgerhäuser Obwaldens. Das Grab des heiligen Bruder Klaus in der Pfarr- und Wallfahrtskirche wird jedes Jahr von Tausenden von Pilgern aus dem In- und Ausland besucht. Ein weiterer Wallfahrtsort ist das Benediktinerinnenkloster in Sarnen mit dem Sarner Jesuskind, einer 50 Zentimeter hohen gotischen Holzfigur aus dem 14. Jahrhundert.

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