Das Klausschellen im Glarnerland (GL)

Glarnerland

Elm GL: Village

Elm GL: Village

Steinibach: Falera - Alpenarena Flims-Laax-Falera

Steinibach: Falera - Alpenarena Flims-Laax-Falera

Steinibach: Flims Rens - Alpenarena Flims-Laax-Falera

Steinibach: Flims Rens - Alpenarena Flims-Laax-Falera

Elm GL: Ämpächli

Elm GL: Ämpächli

Elm GL: Elm, Dorf - Martinsloch

Elm GL: Elm, Dorf - Martinsloch

Elm GL: Munggä Hüttä

Elm GL: Munggä Hüttä

Mollis: Flugplatz - Süd

Mollis: Flugplatz - Süd

Mollis: Flugplatz - Nord

Mollis: Flugplatz - Nord

Mollis: Naturfreundehaus Fronalp, Skigebiet Schilt oberhalb - Glarnerland

Mollis: Naturfreundehaus Fronalp, Skigebiet Schilt oberhalb - Glarnerland

Grotzenbüel

Grotzenbüel

Braunwald GL: Ortstock

Braunwald GL: Ortstock

Braunwald GL: Tödi

Braunwald GL: Tödi

Braunwald GL: Kärpf

Braunwald GL: Kärpf

Braunwald GL

Braunwald GL

Braunwald GL: Eggstöcke

Braunwald GL: Eggstöcke

Ennenda: Blick von Bergstation Aeugstenbahn ins Glarnerland

Ennenda: Blick von Bergstation Aeugstenbahn ins Glarnerland

Glarus › Süd: Kantonsspital

Glarus › Süd: Kantonsspital

Näfels › Süd

Näfels › Süd

Näfels: Fronalpstock - Rautispitz - Wiggis - Vrenelisgärtli - Hausstock

Näfels: Fronalpstock - Rautispitz - Wiggis - Vrenelisgärtli - Hausstock

Näfels: Obersee

Näfels: Obersee

Netstal: Lerchenstrasse

Netstal: Lerchenstrasse

Schwanden GL: Mettmen

Schwanden GL: Mettmen

Schwanden GL › Süd: Tödi

Schwanden GL › Süd: Tödi

Schwanden GL: Blick von - nach Süden (Richtung Tödi)

Schwanden GL: Blick von - nach Süden (Richtung Tödi)

Niedern Stafel: SAC Leglerhütte 2273 m. mitten im Freiberg am Fusse des Kärpf

Niedern Stafel: SAC Leglerhütte 2273 m. mitten im Freiberg am Fusse des Kärpf

Linthal GL

Linthal GL

Matt GL: Weissenberge

Matt GL: Weissenberge

Matt GL: Weissenberge

Matt GL: Weissenberge

Matt GL: Weissenberge Glarnerland

Matt GL: Weissenberge Glarnerland

Matt GL: Weissenberge Glarnerland

Matt GL: Weissenberge Glarnerland

Engi GL: Engi Vorderdorf

Engi GL: Engi Vorderdorf

6. Dezember

Am 6. Dezember oder einem benachbarten Tag ziehen die Schüler der meisten Glarner Gemeinden durch ihre Dörfer, indem sie grosse und kleine Glocken ertönen lassen. Teils handelt es sich um rhythmische Geläute, teils um wilden Lärm. Zweck dieser Geräusche ist es, die Bewohner daran zu erinnern, dass an diesem Tag eine Gabe fällig ist. Diese besteht meist aus Esswaren, die an der Haustüre übergeben werden.

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Dieser Brauch geht auf die Zeit der Industrialisierung zurück, die im Glarnerland ausgesprochen früh eingesetzt hat; es handelte sich vor allem um die Textilindustrie. Das Schellen und Gabenbetteln war ein Vorrecht der Arbeiterkinder, die so Gelegenheit bekamen, ihre meist sehr magere Kost etwas aufzubessern. Heute sind die sozialen Schranken gefallen, die Teilnahme ist etwa vom vierten Schuljahr an allgemein.

Zu beobachten ist, dass trotz der Nähe der einzelnen Dörfer zueinander sich der Brauch von Ort zu Ort im Datum, in der Tageszeit, zu der er stattfindet, und in der Art seiner Durchführung unterscheidet. Darin spiegeln sich sowohl getrennte Entwicklungen als auch gelegentlich der Wunsch, sich von den Dörfern der Umgebung abzuheben.

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