Kunst und Kulturszene Schweiz

Auf den Spuren des Schweizer Kunstschaffens

Das Aufeinandertreffen verschiedener Traditionen und Kulturen macht das Land seit jeher zu einem Schmelztiegel im Herzen Europas. So ist in der kosmopolitischen Schweiz auch das kulturelle Schaffen von grosser Vielfalt geprägt.

Die Schweiz entpuppt sich auch für Liebhaber zeitgenössischer Kunst und Kultur als echtes Paradies. Mit einer Fülle an Angeboten locken auf kleinster Fläche eine Vielzahl von Museen und Galerien, Musik-, Theater- und Literaturfestivals. Zahlreiche architektonisch bedeutende Werke oder historische Schaffensorte bedeutender Künstler können besucht werden. Auf einer Reise durch die Schweizer Kunst- und Kulturszene begegnen Ihnen Namen wie Thomas Mann, Hermann Hesse, Le Corbusier, Ferdinand Hodler oder Alberto Giacometti – aber auch neuere Namen wie Pipilotti Rist, George Gruntz, Andreas Vollenweider, Bruno Ganz oder Marc Forster und viele weitere.

Von Kunstschaffen bis Kunstmarkt

Verglichen mit der Grösse des Landes und ihrer Einwohnerzahl gehört die Schweiz zu den führenden Kunstnationen.

Von einer typisch schweizerischen Kunst kann man nicht sprechen. Die wiederholte Beschäftigung mit dem Lebensraum Alpen lässt sich erkennen. Oder immer wieder der Hang zur Bescheidenheit. Doch insgesamt präsentiert sich das Schweizer Kunstschaffen – wie das Land selbst – ziemlich heterogen. Typisch schweizerisch hingegen ist die enorme Fülle an Orten, wo Kunst bestaunt oder gekauft werden kann. Kaum ein Land auf dieser Welt beherbergt mehr Museen pro Kopf als die Schweiz. Daneben erfreuen eine Vielzahl an Galerien, Auktionen sowie internationalen und regionalen Messen das Herz von Kunstliebhabern aus aller Welt.

Basel - City of art
Basel - City of art

Fondation Pierre Arnaud

Fondation Wallis

Kunstszene gestern und heute

Schweizer Kunst heisst nicht nur heimatliches Stillleben oder idyllische Landschaftsbilder. Surreale Skulpturen, klappernde Blechmaschinen oder futuristische Videoprojektionen gehören ebenso dazu.

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Kunstmuseen und Sammlungen

Musée d’art et d’histoire – Kunstmuseum Genf

Die Schweiz gehört zu den Ländern mit den meisten Museen pro Kopf der Bevölkerung. Mehr als 1000 Museen, die unterschiedlichste Interessen abdecken, laden zum Entdecken ein.

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Kunstmarkt

Kunst erwerben ist in der Schweiz keine Kunst. Neben der international renommierten Messe Art Basel locken zahlreiche Galerien oder Auktionen Kunstfreunde aus aller Welt an.

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Architektur, Design und Fashion

Geht es um bodenständigere Produkte der Kreativität, um Architektur, Grafik- oder Produktdesign, läuft die Schweiz zur Hochform auf.

Wenige Länder dieser Grösse können mit einer Szene aufwarten, die über einen langen Zeitraum international beachtet, bewundert und kopiert wurde. Hier verdankt die Welt der Schweiz tatsächlich einige Ikonen: Das Olympiastadion in Peking oder das Museum of Modern Art in San Francisco. Der Che Guevara von René Burri oder der Flötenjunge von Werner Bischof. Die Liege von Le Corbusier oder die Uhr von Max Bill. Schriften wie Frutiger, Helvetica oder Univers. Und all die Alltagsprodukte, die es ins Museum of Modern Art geschafft haben: USM-Haller-Möbel, Freitag-Taschen, die erste Swatch, das Offiziersmesser.

Stadtlounge - Roter Platz

m.a.x. museo

Felsenkirche St. Michael - Grab Rainer Maria Rilke

Fondation Pierre Arnaud

Fondation Wallis

Schweizer Architektur

Berghütten

200 Jahre Friede und das Fehlen allmächtiger Herrscher: Zwei wesentliche Faktoren, die der Schweizer Architektur den kreativen Raum bietet, sich aufs Wesentliche konzentrieren zu können.

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Schweizer Design

Für ein Problem die einfachste Lösung finden: Diese typisch schweizerische Art prägt auch das hiesige Designverständnis und resultiert zumeist in Werken von schlichter Eleganz.

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Schweizer Mode

Herr und Frau Schweizer kleiden sich in der Regel gerne gut, orientieren sich aber bevorzugt an internationalen Labels. Schweizer Modedesign gibt es dennoch – vornehmlich für eine gut betuchte Klientel.

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Film und Fotografie

Die Schweizer Filmszene blüht wie nie, das Kinojahr 2013 ist gemessen an Marktanteil und Eintritten das erfolgreichste für den Schweizer Film seit dem "Herbstzeitlosen"-Hit im Jahr 2006.

Das qualitativ-künstlerische Niveau der Filme ist zwar durchwegs hochstehend, dennoch geniessen insbesondere Schweizer Spielfilme keinen besonderen Ruf. Anders der Dokumentarfilm: Gemäss Zahlen von Swiss Films wurden in der Schweiz in den letzten fünf Jahren doppelt so viele Dokumentarfilme wie Spielfilme gedreht. In dieser Vielfalt lässt sich auch eher die eine oder andere Perle finden, die zu regelmässigen Gästen an den grossen Festivals von Berlin bis Cannes geworden sind.

Schweizer Filmschaffen

Von Bienen zu Kühen, von Komödien zu Tragödien – das aktuelle Schweizer Filmschaffen ist vielfältig und boomt wie selten zuvor. Dennoch: einen leichten Stand haben die Schweizer Filmschaffenden nicht.

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Schweizer Fotografie

Die Schweiz bietet mit beeindruckenden Aussichten die besten Voraussetzungen für jeden Fotografen. Auch wenn die Schweiz in Sachen Fotografie eher zu den Spätzündern gehört – der Tourismus hatte einen grossen Einfluss auf die Schweizer Fotografie.

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Literatur und Theater

Lange war Literatur aus der Schweiz vor allem auch Literatur über die Schweiz. Ob Paul Nizon, Niklaus Meienberg, Franz Hohler, Thomas Hürlimann oder Hugo Loetscher – die stürmische Hassliebe zur Heimat war oft eine zentrale Triebkraft.

Das literarische Herz der neuen Generationen hingegen schlägt für übergreifende Themen – etwa für die eigene Biografie, Liebe, Sex und Partnerstress. Damit werden Schweizer Autoren vermehrt auch ausserhalb der Schweiz interessant – mit entsprechender Beachtung. Schöne Erfolge verbucht auch die sehr lebendige und vielfältige Theaterszene in der Schweiz – mit bekannten Namen wie Barbara Frey in etablierten Theaterhäusern, mit mutigen Aufführungen aus der Freien Szene oder mit Spektakeln von Laiengruppen, die beim Schweizer Publikum einen besonderen Stammplatz geniessen.

Literaturszene Schweiz

Die Liste bekannter Schweizer Schriftsteller ist lang. Gottfried Keller, Max Frisch oder Friedrich Dürrenmatt zählen zu den angesehensten Autoren des Landes. Aber auch unter den zeitgenössischen Schriftstellern sind grosse Namen zu finden.

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Schweizer Theaterschaffen

Die Schweiz zeichnet sich aus durch eine sehr ausdifferenzierte Theaterlandschaft und viele Formen, die parallel existieren – von etablierten Häusern über eine Freie Szene bis hin zu Laiengruppen.

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Musik und Tanz

Die Schweiz ist voller Musik, sie weist europaweit sogar die grösste Dichte an Musikfestivals auf – und auch die Tanzszene kann sich sehen lassen.

Musik in der Schweiz klingt heute ziemlich polyphon – für ein föderalistisches und multikulturelles Land wie die Schweiz eigentlich keine grosse Überraschung. Jazz, Oper, Hip-Hop, Blasmusik, Punk, Mundart-Rock, helvetische Volksmusik, Töne der Emigranten aus dem Balkan – all dies gehört heute wie selbstverständlich zum Musikplatz Schweiz. Viele Städte leisten sich auch professionelle Ballett-Ensembles, von denen vor allem Heinz Spoerlis Zürcher Ballett und das Béjart Ballet in Lausanne international bekannt sind. Ebenfalls in der Westschweiz findet der Prix de Lausanne statt, ein internationaler Wettbewerb für junge Tänzer und Tänzerinnen.

Musikszene Schweiz

Tonangebend in der heutigen Musiklandschaft sind heute globale Strömungen, manchmal auch das grenznahe Ausland – von Klassik über Jazz, Pop, Rock und Rap und allem, was dazwischen liegt.

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Tanzen in der Schweiz

Seit Mitte der 1980er Jahre sind im Umfeld der etablierten Ensembles und Produktionsstätten eine Vielzahl freier Tanzkompanien entstanden, die im In- und Ausland beachtliche Erfolge erzielt haben.

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