Die Zauberflöte

Die Zauberflöte

Mit einem Hilfeschrei, einem mysteriösen Monster und drei Damen beginnt das Märchen um den Prinzen Tamino, der von der Königin der Nacht beauftragt wird, Prinzessin Pamina aus den Händen ihres Entführers Sarastro zu befreien. Tamino helfen muss...mehr

Ödipus

Ödipus

Ödipus zieht als Retter nach Theben ein. Er hat die Stadt von einem an...mehr

Ice-Disco

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Die Zauberflöte

Mit einem Hilfeschrei, einem mysteriösen Monster und drei Damen beginnt das Märchen um den Prinzen Tamino, der von der Königin der Nacht beauftragt wird, Prinzessin Pamina aus den Händen ihres Entführers Sarastro zu befreien. Tamino helfen muss Papageno, der Vogelhändler, der sich mir nichts dir nichts in die Herzen aller trällert, stolpert, liebt ...Das Märchen wandelt sich nach und nach zu einem Ritual, dem Tamino und Pamina folgen müssen. Prüfungen müssen bestanden, alte Bande gelöst werden. Die bisherige Wahrnehmung von Gut und Böse wird ins Gegenteil verkehrt. Die Welt steht Kopf. Am Ende dieses Weges werden alle ein ganzes Stück erwachsener und weiser geworden sein. Oder doch nicht?«Die Zauberflöte» ist eine ungewöhnliche Mischung aus Wiener Volkstheater, Freimaurermysterium und Märchenwelt. In der Opernliteratur ist sie seit ihrer Uraufführung 1791 zu einer festen Grösse geworden. Und nach wie vor ist «Die Zauberflöte» vor allem ein Mysterium, das in seiner Vielschichtigkeit immer wieder neu befragt werden kann. Für das Theater Basel wird dies nun Julia Hölscher übernehmen, die ab der Spielzeit 2015/2016 Hausregisseurin ist. Der musikalische Leiter dieser Inszenierung, Christoph Altstaedt, bekam durch seine Erfolge als Erster Kapellmeister in Düsseldorf zunehmend Einladungen von namhaften internationalen Orchestern.Mit freundlicher Unterstützung: IWB

Mit einem Hilfeschrei, einem mysteriösen Monster und drei Damen beginnt das Märchen um den Prinzen Tamino, der von der Königin der Nacht beauftragt wird, Prinzessin Pamina aus den Händen ihres Entführers Sarastro zu befreien. Tamino helfen muss Papageno, der Vogelhändler, der sich mir nichts dir nichts in die Herzen aller trällert, stolpert, liebt ...Das Märchen wandelt sich nach und nach zu einem Ritual, dem Tamino und Pamina folgen müssen. Prüfungen müssen bestanden, alte Bande gelöst werden. Die bisherige Wahrnehmung von Gut und Böse wird ins Gegenteil verkehrt. Die Welt steht Kopf. Am Ende dieses Weges werden alle ein ganzes Stück erwachsener und weiser geworden sein. Oder doch nicht?«Die Zauberflöte» ist eine ungewöhnliche Mischung aus Wiener Volkstheater, Freimaurermysterium und Märchenwelt. In der Opernliteratur ist sie seit ihrer Uraufführung 1791 zu einer festen Grösse geworden. Und nach wie vor ist «Die Zauberflöte» vor allem ein Mysterium, das in seiner Vielschichtigkeit immer wieder neu befragt werden kann. Für das Theater Basel wird dies nun Julia Hölscher übernehmen, die ab der Spielzeit 2015/2016 Hausregisseurin ist. Der musikalische Leiter dieser Inszenierung, Christoph Altstaedt, bekam durch seine Erfolge als Erster Kapellmeister in Düsseldorf zunehmend Einladungen von namhaften internationalen Orchestern.Mit freundlicher Unterstützung: IWB

Pouletflügeli à Discrétion

Ödipus

Ödipus zieht als Retter nach Theben ein. Er hat die Stadt von einem an ihrer Grenze lauernden Ungeheuer befreit. Das Volk empfängt ihn mit Jubel, hebt ihn auf den Thron des toten Königs, und die Königin nimmt ihn mit in ihr Bett. Gross ist die Freude im Land und dann noch grösser, als die königliche Familie mit vierfachem Nachwuchs gesegnet wird. Dem Land geht es prächtig unter der Herrschaft des neuen Königs Ödipus.Doch das Familienglück bei Hof und das wohlergehen Thebens währen nicht lange. Eine Katastrophe zieht herauf und befällt das Land: Der schwarze Tod, die Pest, ist in der Stadt, und die Menschen sterben wie die Fliegen. Es muss sich um eine Strafe der Götter handeln, doch das verursachende Verbrechen liegt im Dunkeln. Angeführt vom seherischen Alten Teiresias beginnt das Volk eine Ursachenforschung zu betreiben – ganz zum Leidwesen der königlichen Familie, die es sich so herrlich eingerichtet hat im ehelichen, monarchischen Glück. Wie ein Bollwerk ist dieses neue Königspaar Iokaste und Ödipus, eine Liebes-Dyade, die sich völlig selbst genügt. Das halbe Volk muss elendiglich zugrunde gehen und es muss vom Himmel Feuer regnen, bis das hohe Paar endlich seine ewige Umarmung unterbricht und sich höchst unangenehmen Fragen stellt.Kein anderer Mythos scheint derartig tief in unser kollektives Alltagsbewusstsein eingegangen zu sein wie die Geschichte um den Vatermörder und Muttergatten Ödipus – von Sophokles um 425 v. Chr. zur antiken Tragödie verdichtet und von Sigmund Freud mehr als 2000 Jahre später zum zentralen Angelpunkt unserer psychischen Entwicklung ausgerufen.Der italienische Regisseur Antonio Latella unterzieht den antiken Klassiker für das Basler Publikum einer Neu-Lektüre und rückt dabei das Königspaar Iokaste und Ödipus, die hohe Familie selbst, ins Zentrum des Dramas.

Ödipus zieht als Retter nach Theben ein. Er hat die Stadt von einem an ihrer Grenze lauernden Ungeheuer befreit. Das Volk empfängt ihn mit Jubel, hebt ihn auf den Thron des toten Königs, und die Königin nimmt ihn mit in ihr Bett. Gross ist die Freude im Land und dann noch grösser, als die königliche Familie mit vierfachem Nachwuchs gesegnet wird. Dem Land geht es prächtig unter der Herrschaft des neuen Königs Ödipus.Doch das Familienglück bei Hof und das wohlergehen Thebens währen nicht lange. Eine Katastrophe zieht herauf und befällt das Land: Der schwarze Tod, die Pest, ist in der Stadt, und die Menschen sterben wie die Fliegen. Es muss sich um eine Strafe der Götter handeln, doch das verursachende Verbrechen liegt im Dunkeln. Angeführt vom seherischen Alten Teiresias beginnt das Volk eine Ursachenforschung zu betreiben – ganz zum Leidwesen der königlichen Familie, die es sich so herrlich eingerichtet hat im ehelichen, monarchischen Glück. Wie ein Bollwerk ist dieses neue Königspaar Iokaste und Ödipus, eine Liebes-Dyade, die sich völlig selbst genügt. Das halbe Volk muss elendiglich zugrunde gehen und es muss vom Himmel Feuer regnen, bis das hohe Paar endlich seine ewige Umarmung unterbricht und sich höchst unangenehmen Fragen stellt.Kein anderer Mythos scheint derartig tief in unser kollektives Alltagsbewusstsein eingegangen zu sein wie die Geschichte um den Vatermörder und Muttergatten Ödipus – von Sophokles um 425 v. Chr. zur antiken Tragödie verdichtet und von Sigmund Freud mehr als 2000 Jahre später zum zentralen Angelpunkt unserer psychischen Entwicklung ausgerufen.Der italienische Regisseur Antonio Latella unterzieht den antiken Klassiker für das Basler Publikum einer Neu-Lektüre und rückt dabei das Königspaar Iokaste und Ödipus, die hohe Familie selbst, ins Zentrum des Dramas.

Ice-Disco

Ice-Disco in der Eisbahn von Grimentz

Ice-Disco in der Eisbahn von Grimentz