Cholera: Walliser Backkunst

Cholera: Walliser Backkunst

Die Cholera ist eine Pastete, die wahrscheinlich zur Zeit der Cholera-Epidemien um 1830 entstanden ist. Damals wagten sich die Leute nicht mehr auf die Strasse. Also packten sie Kartoffeln, Lauch, Käse, Zwiebeln, Äpfel, Birnen, Speck – alles, was sie hatten – in einen Mürbeteig und backten es im...mehr

Walliser Raclette AOP: genial

Walliser Raclette AOP: genial

Man hält ein Stück Käse ans Feuer, schabt den geschmolzenen Käse auf einen Teller und fertig ist das Raclette! Ein verliebter Käser, so erzählt es...mehr

Destillate: fruchtige Geister

Destillate:...

Nirgends in der Schweiz gibt es mehr Sonnenstunden als im Wallis....mehr

Walliser Trockenfleisch IGP: top

Walliser...

Eine berühmte Ikone im kulinarischen Erbe der Region ist das Walliser...mehr

Cholera: Walliser Backkunst

Die Cholera ist eine Pastete, die wahrscheinlich zur Zeit der Cholera-Epidemien um 1830 entstanden ist. Damals wagten sich die Leute nicht mehr auf die Strasse. Also packten sie Kartoffeln, Lauch, Käse, Zwiebeln, Äpfel, Birnen, Speck – alles, was sie hatten – in einen Mürbeteig und backten es im Ofen. Heute haben sich sogar Spitzenköche dieser genialen Resteverwertung angenommen.

Cholera: Walliser Backkunst

Walliser Raclette AOP: genial

Man hält ein Stück Käse ans Feuer, schabt den geschmolzenen Käse auf einen Teller und fertig ist das Raclette! Ein verliebter Käser, so erzählt es die Legende, soll den Käse versehentlich zu nahe ans Feuer gelegt und so das Walliser Nationalgericht erfunden haben. Sicher ist: 1909 wurde der Name Raclette (von franz. racler = schaben) an einer Weinmesse in Sion erstmals verwendet.

Walliser Raclette AOP: genial

Destillate: fruchtige Geister

Nirgends in der Schweiz gibt es mehr Sonnenstunden als im Wallis. Deshalb gilt das Rhonetal am Eingang zum Val d'Hérens als Früchte- und Gemüseparadies. Und wo Aprikosen, Birnen, Äpfel und Trauben so gut gedeihen, sind auch edle Destillate nicht weit: Aus den Birnen entsteht Williams, aus den Aprikosen Abricotine und aus den Trauben Marc.

Walliser Trockenfleisch IGP: top

Eine berühmte Ikone im kulinarischen Erbe der Region ist das Walliser Trockenfleisch IGP. Bereits im 14. Jahrhundert wurde die Herstellungsmethode beschrieben: Mit Salz, Kräutern und weiteren Gewürzen wird das rohe Rindfleisch eingerieben und in Holzstadeln während mindestens sechs Wochen luftgetrocknet. Nur erstklassiges Fleisch vom Stotzen kommt dazu in Frage. Dazu passen Roggenbrot, ein fruchtiger Fendant und eine sonnige Terrasse.

Walliser Trockenfleisch IGP: top