Wer braucht, gebraucht, verbraucht wen für was? Handel, Industrie, Dienstleistung – alles funktioniert heute global, wer nur in regionalen oder nationalen Grössen denkt, hat am neoliberalen Markt wenig Chancen. Durch die Globalisierung hat sich aber auch der Mensch immer mehr in eine Ware verwandelt, die nach Bedarf eingekauft, transportiert, benutzt und abgestossen wird. Mobil soll sie sein und flexibel, stressresistent, günstig und jederzeit ersetzbar. Menschliche Arbeitskraft in der Postmoderne – freigegeben für jegliche Art von Fremd- und Selbstausbeutung. Wo beginnt Menschenhandel, inwieweit ist er Teil unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit, wo geht es raus aus diesem Kreislauf ? Und was macht man, wenn das Kapital das Menschliche am Menschen auffrisst?Im Mittelpunkt dieses Stadtprojektes von Nina Gühlstorff und Kathrin Frosch steht die zunehmende Kapitalisierung und Ökonomisierung des menschlichen Körpers am Beginn des 21. Jahrhunderts. Ob der käufliche Sex aus Osteuropa oder die gütige helfende Hand der privaten Pflege – sie sind zum kleinen Preis rund um die Uhr verfügbar. Im Alltag von Pendelmigrantinnen und «Kabaretttänzerinnen» – so der Behördenjargon für Sexarbeiterinnen – werden Begriffe wie Familie und Heimat ad absurdum geführt. Dazu diktieren Verordnungen und Gesetze peinlich genau, wer wann wo sein, leben und arbeiten darf undwer nicht.«Beute Mensch» spürt diesen Entwicklungen auf unterschiedlichen Ebenen, dokumentarisch und theatral, in Lectures-Performances, Podiumsdiskussionen, Film-Beiträgen und Aufführungen nach und fragt, wie viel Sklave in uns allen steckt.Einzelnen Stimmen und Biographien wird ebenso Raum gegeben wie Expertenmeinungen. Präsentiert wird die Ausbeute der Recherche am 08. Juni 2013 im Stadttheater und an weiteren Orten im Berner Stadtgebiet. Zusätzlich werden die performativen Beiträge zu einem Theaterabend zusammengefasst und in den Spielplan übernommen

Lehnen Sie sich in der Kutsche zurück und lassen die Welt gemütlich vorbeiziehen - dieser herrliche Ausflug ist die ideale Möglichkeit, um die schöne Landschaft rund um Weggis zu geniessen. Abgerundet wird der Nachmittag mit einem Halt auf dem Bauernhof, wo Ihnen Kaffee und Kuchen serviert wird. Preis: CHF 29.00 (alles inklusive). Reservation bis 12.00 Uhr in der Tourist Information.

Joseph Haydn Sinfonie d-Moll Hob. I:26 «Lamentatione»Maurice Ravel Deux mélodies hébraïques, Arrangement für Violoncello, Streicher und Harfe von Richard TognettiCarl Philipp Emanuel Bach Violoncellokonzert a-Moll Wq. 170 H. 432Ernest Bloch From Jewish Life, Arrangement für Violoncello, Streicher und Harfe von Christoph PalmerJoseph Haydn Sinfonie C-Dur Hob. I:48 «Maria Theresa»Einführung durch Majordomus alias Stephan Mester um 19.00 Uhr im Foyer der Tonhalle.Ensemble: Zürcher Kammerorchester Leitung: Steven Isserlis, Violoncello und Leitung
