Auge um Auge

Messe, Ausstellung – Das Festival lebt von der Mischung aus Ausstellung, Konzertprogramm und szenischen Aufführungen. Während der Dauer der «Schlossmediale» findet die Ausstellung statt, deren Herzstück eine Schlagzeuginstallations des Schlagzeugers Alexandre Babel bildet. Installationen, Klangobjekte und Performances werden von drei Stipendiaten vor Ort erarbeitet und gezeigt. Jonas Burgert ist ein aus Berlin stammender Maler, der in seinen Werken keine Abgründe scheut und den Betrachter zu abenteuerlich düsteren Reisen einlädt. 1969 in Berlin geboren, studierte der Sohn eines Berliner Künstlers als Meisterschüler an der UdK bei Dieter Hacker. Er ist «auf dem Weg, einer der bedeutendsten Deutschen Maler zu werden» schrieb DIE ZEIT. Seit 2003 erobern Figuren seine wandfüllenden Bilder, zunächst Tiere, dann Menschen, deren Verhalten häufig archaischen Riten zu entstammen scheint. An Hieronymus Bosch erinnern zuweilen die apokalyptischen Szenarien, die mit intensivster Farbkraft in ihren Bann ziehen.

Das Festival lebt von der Mischung aus Ausstellung, Konzertprogramm und szenischen Aufführungen. Während der Dauer der «Schlossmediale» findet die Ausstellung statt, deren Herzstück eine Schlagzeuginstallations des Schlagzeugers Alexandre Babel bildet. Installationen, Klangobjekte und Performances werden von drei Stipendiaten vor Ort erarbeitet und gezeigt. Jonas Burgert ist ein aus Berlin stammender Maler, der in seinen Werken keine Abgründe scheut und den Betrachter zu abenteuerlich düsteren Reisen einlädt. 1969 in Berlin geboren, studierte der Sohn eines Berliner Künstlers als Meisterschüler an der UdK bei Dieter Hacker. Er ist «auf dem Weg, einer der bedeutendsten Deutschen Maler zu werden» schrieb DIE ZEIT. Seit 2003 erobern Figuren seine wandfüllenden Bilder, zunächst Tiere, dann Menschen, deren Verhalten häufig archaischen Riten zu entstammen scheint. An Hieronymus Bosch erinnern zuweilen die apokalyptischen Szenarien, die mit intensivster Farbkraft in ihren Bann ziehen.

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150 Jahre Offiziersgesellschaft Thun

Konzert, Musical

150 Jahre Offiziersgesellschaft Thun
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Singschule 1, Probe. 3. - 6.Klasse

Konzert, Musical – No description

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Singschule 1, Probe. 3. - 6.Klasse
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Claudio Monteverdi: Il ritorno d'Ulisse in patria

Konzert, Musical – Claudio Monteverdi gehört zu den Begründern der Gattung Oper, die sich gerade zu Beginn häufig auf prominente Stoffe aus der antiken Mythologie bezog. Für Il ritorno d'Ulisse in patria griff der Dichter Giacomo Badoaro auf eine der grössten Menschheitssagen – Homers im 8. Jahrhundert v. Chr. notierte Odyssee – zurück, wobei sein fünfaktiges Libretto ausschliesslich den zweiten Teil des gigantischen Epos in prägnanten Szenen zusammenfasst: Jahre nach Beendigung des Trojanischen Krieges wartet man in Ithaka noch immer auf die Rückkehr des Herrschers. Seine Gemahlin Penelope wird von zahlreichen Bewerbern um ihre Hand belagert, doch will die unglückliche Frau ihrem totgeglaubten Gatten treu bleiben. Während sich der gemeinsame Sohn Telemaco, mittlerweile zum erwachsenen Mann gereift, noch auf der Suche nach seinem Vater befindet, um das Königshaus vor dem Untergang durch die schmarotzenden Freier zu retten, kehrt Ulisse unerkannt als fremder Bettler zurück. Im Zentrum der Librettofassung steht das für die frühe venezianische Oper typische Motiv der Verstellung, mit dessen Hilfe sich die Rückkehr zum ehemaligen Status quo über Enthüllung und Erkenntnis spannend vollzieht. Auf den absichtsvollen Wechsel von komischen und tragischen Momenten im Laufe des Geschehens antwortete Monteverdi mit einer ebenfalls auf starke Kontraste, aber auch auf grosse Steigerungen angelegten Vertonung. Zusammen mit der neuen, wegweisenden Behandlung des Instrumentalen erweist sich das Werk somit als ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg zur Oper des Hochbarock.

Claudio Monteverdi gehört zu den Begründern der Gattung Oper, die sich gerade zu Beginn häufig auf prominente Stoffe aus der antiken Mythologie bezog. Für Il ritorno d'Ulisse in patria griff der Dichter Giacomo Badoaro auf eine der grössten Menschheitssagen – Homers im 8. Jahrhundert v. Chr. notierte Odyssee – zurück, wobei sein fünfaktiges Libretto ausschliesslich den zweiten Teil des gigantischen Epos in prägnanten Szenen zusammenfasst: Jahre nach Beendigung des Trojanischen Krieges wartet man in Ithaka noch immer auf die Rückkehr des Herrschers. Seine Gemahlin Penelope wird von zahlreichen Bewerbern um ihre Hand belagert, doch will die unglückliche Frau ihrem totgeglaubten Gatten treu bleiben. Während sich der gemeinsame Sohn Telemaco, mittlerweile zum erwachsenen Mann gereift, noch auf der Suche nach seinem Vater befindet, um das Königshaus vor dem Untergang durch die schmarotzenden Freier zu retten, kehrt Ulisse unerkannt als fremder Bettler zurück. Im Zentrum der Librettofassung steht das für die frühe venezianische Oper typische Motiv der Verstellung, mit dessen Hilfe sich die Rückkehr zum ehemaligen Status quo über Enthüllung und Erkenntnis spannend vollzieht. Auf den absichtsvollen Wechsel von komischen und tragischen Momenten im Laufe des Geschehens antwortete Monteverdi mit einer ebenfalls auf starke Kontraste, aber auch auf grosse Steigerungen angelegten Vertonung. Zusammen mit der neuen, wegweisenden Behandlung des Instrumentalen erweist sich das Werk somit als ein wesentlicher Meilenstein auf dem Weg zur Oper des Hochbarock.

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