Die Simmefluh auf der linken und die Burgfluh auf der rechten Talseite markieren in beeindruckender Weise den Eingang zum Simmental. Selbstredend, dass beide Felsmassive Ausblicke der Extraklasse zu bieten haben. Die Biketour zum Oberen Heiti führt zwar nicht ganz auf die beiden Flühe, doch auch deren Ausläufer haben punkto Aussichten einiges zu bieten. Der Blick fällt über den tiefblauen Thunersee. Der Niesen ist zum Greifen nahe. Dahinter ist die unverkennbare Silhouette von Eiger, Mönch und Jungfrau zu erkennen.

Eigentlich ist der Sillerengrad fest in Wanderhand, doch was dem Wanderer gefällt ist für den Biker gerade recht. Der Rundblick vom Sillerenbühl ist von bestechender Schönheit. Die vergletscherte Gipfelzone des Wildstrubels nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Doch eins nach dem anderen, denn das Panorama muss man sich selbstverständlich erst verdienen. Allerdings hält sich die körperliche Anstrengung mit 526 Höhenmetern in Grenzen, so dass auch weniger durchtrainierte BikerInnen nicht sofort am Limit sind.

Das Bergdorf Gspon liegt fast unwirtlich an den Berg gebaut hoch über dem Tal der Vispa. Bis heute führt keine Strasse hinauf nach Gspon, was den Ort zur echten Idylle macht. Der Blick fällt hinunter in die tiefe Schlucht, wo sich die Saaser- und die Mattervispa in wildem Getöse zur Vispa vereinen. Das steile Saastal erstreckt sich in südlicher Richtung.

Am Simplon, wo einst Napoleon mit seinem Heer gen Süden zog um in Norditalien eine vernichtende Niederlage zu kassieren, geht es heute nur noch friedlich zu und her.
