Urner Boden 1|2
Swissview – Im Talort Linthal beginnt der Anstieg zum Klausenpass, der das Glarnerland mit der Zentralschweiz verbindet. Nach den ersten Kehren erreicht die Strasse ein 8 km langes Hochtal, den Urner Boden (auch «Boden» oder «Ennetmärcht» genannt). Nach jahrelangen Grenzstreitigkeiten wurde 1315 die genaue Grenze zwischen Uri und Glarus festgelegt. Der Sage nach wurde dort der Grenzstein gesetzt, wo ein Urner und ein Glarner Läufer aufeinandertrafen. Startsignal für den Wettlauf war der Weckruf zweier Hähne. Da die Urner ihren Hahn kaum fütterten, krähte er viel früher als der Glarner Hahn. So zählt heute der grösste Teil des Urner Bodens zum Kanton Uri. Der Urner Boden gilt als grösste Alp der Schweiz. Bis zu 1'200 Kühe und 700 Rinder werden auf dieser seit 1877 ganzjährig bewohnten Alp gesömmert. Die kleine Siedlung Urnerboden gehört politisch zur Gemeinde Spiringen. Da im Winter der Klausenpass (1'948 m ü. M.) gesperrt ist, kann der Urner Boden nur von Glarus her erreicht werden.
Ein Höhenweg mit prächtigem Blick auf Tödi und Clariden verbindet das Hochplateau von Braunwald mit dem Urner Boden.
Das Internationale Klausenrennen war eines der spektakulärsten und schwierigsten Bergrennen von Europa. Es wurde von 1922 bis 1934 durchgeführt als «Grosser Bergpreis der Schweiz». Seit 1993 erinnern verschiedene Memorials an die historischen Bergrennen.
Beliebt sind auch der alle zwei Jahre stattfindende «Urnerbodenschwinget» und die jeden Herbst durchgeführte «Verenenchilbi».
Im Talort Linthal beginnt der Anstieg zum Klausenpass, der das Glarnerland mit der Zentralschweiz verbindet. Nach den ersten Kehren erreicht die Strasse ein 8 km langes Hochtal, den Urner Boden (auch «Boden» oder «Ennetmärcht» genannt). Nach jahrelangen Grenzstreitigkeiten wurde 1315 die genaue Grenze zwischen Uri und Glarus festgelegt. Der Sage nach wurde dort der Grenzstein gesetzt, wo ein Urner und ein Glarner Läufer aufeinandertrafen. Startsignal für den Wettlauf war der Weckruf zweier Hähne. Da die Urner ihren Hahn kaum fütterten, krähte er viel früher als der Glarner Hahn. So zählt heute der grösste Teil des Urner Bodens zum Kanton Uri. Der Urner Boden gilt als grösste Alp der Schweiz. Bis zu 1'200 Kühe und 700 Rinder werden auf dieser seit 1877 ganzjährig bewohnten Alp gesömmert. Die kleine Siedlung Urnerboden gehört politisch zur Gemeinde Spiringen. Da im Winter der Klausenpass (1'948 m ü. M.) gesperrt ist, kann der Urner Boden nur von Glarus her erreicht werden.
Ein Höhenweg mit prächtigem Blick auf Tödi und Clariden verbindet das Hochplateau von Braunwald mit dem Urner Boden.
Das Internationale Klausenrennen war eines der spektakulärsten und schwierigsten Bergrennen von Europa. Es wurde von 1922 bis 1934 durchgeführt als «Grosser Bergpreis der Schweiz». Seit 1993 erinnern verschiedene Memorials an die historischen Bergrennen.
Beliebt sind auch der alle zwei Jahre stattfindende «Urnerbodenschwinget» und die jeden Herbst durchgeführte «Verenenchilbi».