Das schmale Calancatal ist eines der italienischsprachigen Bündner Südtäler und hat seinen Namen Calanca (abschüssig, steil) zurecht verdient. Vom Taleingang bei Grono bis zu den hintersten bewohnten Weilern ist ein Juwel von einem Bergtal zu entdecken, welches mit seinem erstaunlichen Reichtum an Kunstschätzen und seiner kulturellen Vergangenheit seine Besucher fasziniert.

Schon in der Frühzeit war die Felseninsel zwischen dem Genfersee und den steil aufragenden Bergen bewohnt. Von hier wurde jahrhundertelang der Schiffsverkehr auf dem Genfersee und der bedeutende Landweg zum St.Bernhard-Pass beherrscht. Vom 12. bis ins 16. Jahrhundert gehörte Chillon den Grafen von Savoyen, dann eroberten die Berner die Wasserburg, danach die Waadtländer. Über 300’000 Besucher besichtigen pro Jahr Chillon mit den Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert, den unterirdischen Gewölben, Paradesälen und dem original erhaltenen Schlafzimmer aus der Zeit der Berner Herrschaft. Schon in der Frühzeit war die Felseninsel

Die Centovalli-Bahn verbindet die Gotthard- mit der Simplon-Strecke und das Tessin mit dem Wallis auf dem kürzesten Weg. Aber nicht nur. Sie ist auch Ausflugsbahn, die durch die schönen Landschaften des Centovalli und des Valle Vigezzo führt.

Im italienischsprachigen Südtal Mesolcina (Misox) thront auf einer Felsnase die Burgruine des Castello Mesocco.
