Leuca fortis – das starke Leuk! Bis ins 19. Jahrhundert war Leuk eines der kirchlichen und kulturellen Zentren des Wallis. Trutzige Türme, Schlösser und imposante Patrizierhäuser zeugen noch heute von der einstigen Macht, dem Selbstbewusstsein und der Widerstandskraft der Leuker.

Schon in der Frühzeit war die Felseninsel zwischen dem Genfersee und den steil aufragenden Bergen bewohnt. Von hier wurde jahrhundertelang der Schiffsverkehr auf dem Genfersee und der bedeutende Landweg zum St.Bernhard-Pass beherrscht. Vom 12. bis ins 16. Jahrhundert gehörte Chillon den Grafen von Savoyen, dann eroberten die Berner die Wasserburg, danach die Waadtländer. Über 300’000 Besucher besichtigen pro Jahr Chillon mit den Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert, den unterirdischen Gewölben, Paradesälen und dem original erhaltenen Schlafzimmer aus der Zeit der Berner Herrschaft. Schon in der Frühzeit war die Felseninsel

Seit dem frühen 14. Jahrhundert siedelten sich im Calfeisental die freien Walser an. Die Kirche St. Martin wird erstmals 1432 urkundlich erwähnt.

Römer züchteten wollhaarige Weideschweine, nannten ihre Pferde schon mal Lüstling und siebten Gewürzreste aus ihrem Wein, bevor sie ihn tranken. Jedenfalls in Augusta Raurica, der besterhaltenen römischen Stadt nördlich der Alpen.
