
Schon in der Frühzeit war die Felseninsel zwischen dem Genfersee und den steil aufragenden Bergen bewohnt. Von hier wurde jahrhundertelang der Schiffsverkehr auf dem Genfersee und der bedeutende Landweg zum St.Bernhard-Pass beherrscht. Vom 12. bis ins 16. Jahrhundert gehörte Chillon den Grafen von Savoyen, dann eroberten die Berner die Wasserburg, danach die Waadtländer. Über 300’000 Besucher besichtigen pro Jahr Chillon mit den Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert, den unterirdischen Gewölben, Paradesälen und dem original erhaltenen Schlafzimmer aus der Zeit der Berner Herrschaft. Schon in der Frühzeit war die Felseninsel

Die katholische Pfarrkirche, auch Stadtkirche genannt, wurde auf den Grundmauern einer früheren Kirche erbaut, die bereits um 850 bestand. Der Bau wurde nach und nach erweitert. Die heutigen Ausmasse erlangte er bereits vor 1500.

Am 18. Mai 1478 legten die Zuger unter der Leitung von Hans Felder den Grundstein für die spätgotische Kirche. Den Haupteingang flankieren links und rechts oben die Stadtheiligen Oswald und Michael.
