Die Schweiz, Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Frankreich und Italien gleichzeitig sehen, das kann man vom 2502m hohen Säntis aus. Der höchste Berg der Alpsteinregion liegt im Zentrum eines weiten Netzes von Wanderwegen. Ein Spaziergang oder eine anspruchsvolle Bergtour führen direkt ins Herz dieser unvergleichlichen Region.

Schon in der Frühzeit war die Felseninsel zwischen dem Genfersee und den steil aufragenden Bergen bewohnt. Von hier wurde jahrhundertelang der Schiffsverkehr auf dem Genfersee und der bedeutende Landweg zum St.Bernhard-Pass beherrscht. Vom 12. bis ins 16. Jahrhundert gehörte Chillon den Grafen von Savoyen, dann eroberten die Berner die Wasserburg, danach die Waadtländer. Über 300’000 Besucher besichtigen pro Jahr Chillon mit den Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert, den unterirdischen Gewölben, Paradesälen und dem original erhaltenen Schlafzimmer aus der Zeit der Berner Herrschaft. Schon in der Frühzeit war die Felseninsel

Der Staubbachfall ist mit fast 300 Metern Fallhöhe der zweithöchste Wasserfall der Schweiz. Im Sommer wirbeln warme Winde das Wasser durcheinander, so dass es in alle Richtungen stiebt. Diese Wasserstaubfontänen gaben Bach und Wasserfall seinen Namen.

Seit den 70er Jahren werden in der Schweiz alte Bauernhäuser, Ställe, Backhäuschen oder Scheunen nicht abgerissen, wenn sie modernen Bauten weichen müssen, sondern Stein für Stein abgebaut. Und im Freilichtmuseum Ballenberg wieder errichtet.
