Der Herrgottstag in Düdingen (FR)

Düdingen

Herrgottstag

Der Fronleichnamstag wurde früher in den meisten katholischen Pfarreien der Schweiz mit einer Prozession gefeiert. Viele von ihnen sind jedoch dem Verkehr und den Reformen im Anschluss an das Zweite Vatikanische Konzil zum Opfer gefallen.

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Besonders festlich wird der Tag in Düdingen begangen, wo sich eine aktive Gruppe um die Weiterführung dieses Eucharistiefestes sorgt. Den eigentümlichen Charakter der Düdinger Prozession machen die Gruppen in Tracht und Uniform aus. Die Töchter tragen eine Tracht mit reich verzierter Krone, die festlichen Gelegenheiten vorbehalten ist. Die Neuenegger weisen auf die Schlacht bei Neuenegg im Jahre 1798 zurück, die Genfer auf die Teilnahme an der Garnison in Genf 1814. Die Monstranz wird von einer Gruppe in der Uniform der Schweizergarde im Vatikan bewacht.

Nach dem feierlichen Gottesdienst bewegt sich die Prozession durch das Dorf; dabei wird an drei im Freien aufgebauten Altären haltgemacht. Den Mittelpunkt des Zuges bildet das Allerheiligste (Hostie) in der Monstranz unter einem mit Brokat verzierten Baldachin. Der Schlussegen findet seit einiger Zeit auf dem Schulhausplatz statt, worauf die Monstranz wieder in die Kirche zurückbegleitet wird.

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