Bourg-St-Pierre

Wallis

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Bourg-St-Pierre, dieses Tor zu Italien, ist ein Dorf mit reicher Geschichte und verführt durch seinen Charme, seine alten Gebäude, die neu renovierte Mühle und die vielen Spuren, welche Reisende im Laufe der Zeit hier hinterlassen haben.

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Zahlreiche Geschichten und Legenden finden sich in diesen Mauern und führen die Fantasie in längst vergangene Epochen. Hier kamen römische Truppen vorbei, vielleicht auch Hannibal, Teile des Napoleonischen Heers, Millionen von Pilgern, Reisende, Händler - die halbe Welt hat den Grossen Sankt Bernhard überquert. Das Dorf ist sich seines historischen Erbes bewusst, hat sich aber gleichzeitig der Moderne und dem Tourismus geöffnet.

Sommer

Nebst den zahlreichen Wandermöglichkeiten lässt sich hier eine in der Schweiz einmalige Sportart ausüben, den "Rap Jump". Ausgerüstet mit Deltaflug-Gurtzeug "spazieren" Sie dabei in horizontaler Lage die Staumauer von Toules hinunter (www.nolimitscanyon.ch). Daneben locken Mountainbike-Routen, Canyoning, Klettern usw.

Die Via Francigena, der Frankenweg, ist ein alter Pilgerweg, der nach Rom führte. Die Aufzeichnung der Etappen durch Erzbischof Sigerich machten diese alte Kulturstrasse berühmt. Die heutige Route verläuft etwas anders. Weiter oben an der Passstrasse liegt das Hospiz Sankt Bernhard, ein legendärer Ort, an dem unzählige Reisende Unterkunft und Schutz fanden. Der heilige Bernhard von Menthon legte vor mehr als tausend Jahren den Grundstein zu dieser beeindruckenden Institution. Während Jahrhunderten war es die Hauptaufgabe der Mönche, den Reisenden in der Gegend zu Hilfe zu kommen. Sie konnten dabei auf die Hilfe der berühmten Bernhardinerhunde zählen, die viel zum Ruf und zur Bekanntheit des Hospizes beigetragen haben. Barry war der berühmteste dieser Hunde, da er vielen Menschen das Leben rettete, aber alle anderen Tiere erfüllten ihre tägliche Arbeit genauso gut und wiesen den Mönchen und den lokalen Führern, de so genannten "Marroniers", bei Wind und Wetter den Weg.

Das Hospiz hat sich im Laufe der Zeit gewandelt und sowohl die Route als auch der internationale Sankt Bernhard-Strassentunnel haben die Reisebedingungen für heutige Reisende stark verändert. Die Mönche des Hospizes St. Bernhard pflegen die Tradition der Gastfreundschaft aber immer noch für Wanderer und Pilger und all jene, die spirituelle Unterstützung suchen. Das Museum, die Schatzkammer und der Hundezwinger sind unbedingt einen Besuch wert (die Strasse ist von Juni bis Oktober offen).

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