In Graubünden bilden mehrere Quellbäche die beiden Oberläufe Vorder- und Hinterrhein, als Rheinquelle wird dabei meist der Tomasee am Oberalppass bezeichnet. Ein früher Höhepunkt am Flusslauf ist die Rheinschlucht bei Illanz mit beidseits 400 Meter aufragenden Felswänden.
Nach dem Bündner Hauptort Chur wendet sich der Rhein nordwärts Richtung Bodensee. Neben der weissen Flotte auf dem Bodensee ist auch eine Schifffahrt (oder Kanufahrt) auf Untersee und Rhein bis Schaffhausen ein herausragendes Wassererlebnis.
Nun empfiehlt es sich aber, kurzzeitig das Wasser zu verlassen, denn bei Neuhausen stürzt sich der mächtig angewachsene Fluss über den Rheinfall in die Tiefe. Im Sommer sind es etwa 700 m3 Wasser pro Sekunde, der Rekordwert liegt gar doppelt so hoch! Furchtlose besteigen unterhalb des Falls eines jener Boote, die Besucher ganz dicht an die tosenden Wassermassen heranfahren.
Bis zu seinem Abschied von der Schweiz bildet der Rhein meist die Grenze zu Deutschland. Bei Koblenz erhöht sich mit dem Zufluss der Aare die Wassermenge auf mehr als das Doppelte. Der stolze Rhein ist so gerüstet für seinen letzten Schweizer Auftritt in Basel.
Highlights
- Rheinschlucht - wildromantische Naturkulisse des so genannten "Swiss Grand Canyon" mit abenteuerlichen Riverrafting- und Wandermöglichkeiten.
- Stein am Rhein – Kleinod am Untersee. Lebendige Kleinstadt mit bemalten Häuserfassaden und historischen Fachwerkhäusern.
- Museumsstadt Basel – beinahe 40 Museen bescheren der weltoffenen und kontrastreichen Stadt am Rhein die höchste Museumsdichte der Schweiz.
News
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