Martinsloch – Sonnenfenster im Felsen

Elm

Grotzenbüel

Grotzenbüel

Prodalp

Prodalp

Pizol Laufböden

Pizol Laufböden

An zwei Tagen im Frühling und Herbst wird der Sonnenaufgang in Elm jeweils besonders gespannt erwartet. Oder besser gesagt das, was kurz vor Sonnenaufgang stattfindet. Dann nämlich scheint die Sonne durchs Martinsloch genau auf die Kirche von Elm.

Detailkarte einblenden

Inhalte teilen

Vielen Dank für Ihre Bewertung
Das Dörfchen Elm liegt zuoberst im glarnerischen Sernftal, vom bündnerischen Flims abgegrenzt durch die markanten Tschingelhörner, Teil des Unesco Welterbes Tektonikarena Sardona, wo sich einst ältere Gesteinsschichten über jüngere schoben. Seit Jahrhunderten fasziniert dss Naturphänomen des Sonnenlochs in der Felswand die Menschen. Es entstand die Sage vom heldenhaften Martin und dem bösen Riesen, bei deren Kampf das Loch geschlagen wurde.

Auch heute noch fasziniert das 22 x 19 Meter grosse Felsenfenster und die dadurch entstehenden Sonnenerscheinungen. Selbst Astronomen pilgern gern am 12. und 13. März sowie am 30. September und 1. Oktober nach Elm. In bestimmten Abständen ist sogar der Mond im Martinsloch zu sehen.

0 Kommentare

Diesen Artikel kommentieren

Felder mit einem * erfordern Ihre Eingabe.

Wählen Sie eine andere Ansicht
für Ihre Ergebnisse: