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Eine Ausstellung für das 21. Jahrhundert
Die neue Grundausstellung „Niklaus von Flüe – Vermittler zwischen Welten“ wurde 2012 eröffnet. Die Schau über Leben, Wirken und Ausstrahlung von Niklaus von Flüe geht auf die heutigen Besucherbedürfnisse ein. Die Ausstellung ist farbig und mit verschiedenen Sinnen erlebbar. Konzipiert und eingerichtet wurde sie unter der Projektleitung von Jürg Spichiger und Jos Näpflin. Wertvolle Originalobjekte, bewegte und statische Bilder, Informationen und Stellungnahmen über Hörstationen und eindrückliche Raumsituationen bieten überraschende An- und Einsichten. Audioguides in den vier Sprachen D, F, I, E stehen zur Verfügung.

Zeitreise durch 600 Jahre
Gewürdigt wird der Mystiker, Politiker und Volksheilige, der Friedensstifter, Vermittler und Mahner im bewegten 15. Jahrhundert und der Bewahrer vor schwerer Bedrohung im 20. Jahrhundert. Den frommen Bauern, der auf seine weltlichen Ämter verzichtet und von seiner Familie freigegeben wird, um ganz Gott zu dienen, begleiten wir in den Ranft. Seine Ehefrau erfährt eine Würdigung durch die Autorin Klara Obermüller. Den Enkel Bruder Konrad Scheuber und die Eremitenbewegung im Spätmittelalter stellt Hansjakob Achermann vor.
Die wichtigsten Visionen des Mystikers sind in einer eindrücklichen Bild-Ton-Inszenierung mit Projektionen von Gielia Degonda, Maya Reinhard und Irène Wydler präsent. Sein bekanntes Betrachtungsbild wird thematisiert und verwandte Erscheinungen in anderen Kulturen einbezogen. Führende europäische Persönlichkeiten aus Kirche und Politik schickten Vertreter in den Ranft und suchten Rat beim Eremiten. Sie werden vorgestellt. In einer Wunderkammer sind Verehrungszeugnisse und Darstellungen des Heiligen durch die Jahrhunderte versammelt. Der Musik und der Architektur zur Würdigung von Bruder Klaus wird ein besonderes Augen- und Ohrenmerk geschenkt.

Vielfältige Bezüge zur Gegenwart
Schliesslich wird Niklaus von Flüe in eine Reihe von Persönlichkeiten bis in unsere Zeit gestellt, die sich weltweit für Frieden und Gerechtigkeit einsetzten. Stellvertretend werden Max Daetwyler, Martin Luther King, Aung San Suu Kyi und Mutter Theresa in Filmporträts vorgestellt. Das ein-drückliche Bildnis von Bruder Klaus auf dem Altarflügel von 1492 bildet den Abschluss und Höhepunkt des Rundgangs. Immer wieder werden Zeugnisse von bedeutenden Menschen und Interviews mit Historikerinnen, Theologen und Kennern zu den angesprochenen Themen in den Ablauf integriert. Bild- und Tondokumente, Film- und Textausschnitte begleiten den vielfältigen Rundgang. Sowohl der Kurzbesucher wie auch der Gast, der sich Zeit nimmt und die Vertiefung sucht, werden abgeholt und angesprochen. Ein Medienraum und ein Raum für Wechselausstellungen zu Bruder-Klausen-Themen beschliessen den Rundgang.


Informationen

Eventlokalität

Museum Bruder Klaus

Dorfstrasse 4

Sachseln

Preis CHF

Erwachsene: CHF 10.00 Mit Gästekarte OW Tourismus: CHF 8.00 Kinder bis 6 Jahre: gratis Kinder ab 6 bis 16 Jahre: CHF 2.00 Gruppen ab 10 Personen: CHF 6.00 Bei Gruppenbesuchen bitten wir um Voranmeldung.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Samstag: 10 bis 12 und 13.30 bis 17 Uhr Sonntag: 11 bis 17 Uhr Jeden 2. Mittwoch Abendöffnungszeiten: 19 bis 21 Uhr mit Führung um 19.30 Uhr Montag geschlossen

Die hier aufgeführten Inhalte werden von den regionalen/lokalen Tourismusbüros gepflegt, weshalb Schweiz Tourismus keine Garantie für die Inhalte übernehmen kann.

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