Fahnenschwingen – alte Tradition und grosse Kunst

Schweiz

Das Fahnenschwingen gehört zu den ältesten Nationalsportarten der Schweiz. Wie das Schwingen oder Jodeln wird diese Kunst vor allem an traditionellen Volksfesten vorgeführt.

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Als gäbe es nichts Einfacheres auf der Welt, wirbeln Fahnenschwinger ihre flatternden Geräte durch die Lüfte und strahlen dabei eine bewundernswerte innere Ruhe aus. Doch diese scheinbare Leichtigkeit ist hart antrainiert: Jede noch so kleine hastige Bewegung macht die Kunst zunichte. Und eine Kunst ist es tatsächlich, 99 verschiedene Schwünge ebenso sicher mit der linken wie mit der rechten Hand zu beherrschen: von den Leibschwüngen über die Teller- bis zu den Hochschwüngen.

Das Fahnenschwingen, meist begleitet von urigen Alphornklängen, ist Teil des Brauchtums an volkstümlichen Festen. Es ist aber auch eine der ältesten Nationalsportarten der Schweiz. An Jodler- oder Schwingfesten treten die Kandidaten mit dreiminütigen „Kampfübungen“ gegeneinander an. Wer einmal selbst die Fahne in die Höhe schleudern möchte, besucht einen Kurs – zum Beispiel im Entlebuch, auf der Klewenalp oder im Emmental.

Tipp 1

Fahnenschwingen in Brunnen
Von Mitte Juni bis Mitte September wirft die lokale Folkloregruppe im Dorfzentrum jeden Mittwochabend (bei trockener Witterung) die Fahnen in die Luft, bläst ins Alphorn, begeistert Gäste aus der ganzen Welt. Und bietet allen, die es möchten, die Gelegenheit, einmal selber Hand anzulegen.

Tipp 2

Fahnenschwingen im Entlebuch
Zeigen Sie Flagge und lassen Sie die Fahne durch die Lüfte schwingen. Jeweils einmal im Sommer findet in der Biosphäre Entlebuch ein Fahnenschwingerkurs statt. Privatkurse können den ganzen Sommer gebucht werden.

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