Schwingen - Schwingfeste

Schweiz

Schwingen nennt man den Zweikampf zwischen zwei kräftigen Gestalten, mit eigenen Regeln, Griffen und Schwüngen. Dabei messen sich die schweizweit bekannten Bösen (die besten Schwinger) an kleineren und grösseren Schwingfesten.

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Wo wuchtige Mannsbilder in Zwilchhosen einander so lange „lupfen“, bis die Schulterblätter des einen den Boden berühren, ist die Begeisterung der Zuschauer gross. Das Schwingen, diese ursprüngliche Form des Zweikampfs im Sägemehl, ist aktueller denn je, die Stimmung an den Wettkämpfen einzigartig. Erfunden wurde die helvetische Variante des Ringens einst von Sennen und Hirten, die damit ihre Kräfte massen; heute hat sie ihren festen Platz in der Schweizer Sportlandschaft.

Der nationale Höhepunkt für die Schwinger ist jeweils das "Eidgenössische", das alle drei Jahre stattfindet, 2013 in Burgdorf im Emmental. Heimelig, überschaubar und sehr authentisch ist das Kemmeriboden Schwinget bei Schangnau Ende August, das auch als eine der Wiegen des „Hosenlupfs“ gilt.

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