Gerade so spannend wie das Angebot heute, ist die Geschichte der Wispilebahn. Arnold Annen, ein Bauer aus Lauenen bei Gstaad, hatte die geniale Idee Namens "Funi". Mit seinem Geschäftspartner, dem Hotelier Oswald von Siebenthal, installierte er 1934 an der Wispile den ersten Funischlitten auf Schnee, eine Art Vorläufer einer Standseilbahn. Damit war der Grundstein für alle Bergbahnen im Saanenland gelegt.
Die durchdachte Konstruktion bestand aus zwei an einem Drahtseil befestigten Schlitten. Während der eine Schlitten talwärts fuhr, zog er mittels eines Motors den anderen bergwärts. Von null auf hundert: Mit der ansehnlichen Förderleistung von 100 Personen pro Stunde eröffnete die erste "Bergbahn" ihren Betrieb. Es dauerte jedoch nicht lange, bis es zu Wartezeiten von bis zu drei Schlitten kam. Alle wollten den Gipfel der Wispile erklimmen.
1944 verwandelte sich das Funi mit der gleichen Linienführung in einen Skilift, und heute erreicht man die Wispile auch im Sommer mit der Gondelbahn.
Das familienfreundliche Berghaus serviert leckere Schweizer Küche. Ein heisser Tipp für kalte Tage sind die hausgemachten Suppen.
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