Sind die Gemsjäger Alois Volker und Joseph Bortis sowie Arnold Abbühl, Knecht des Grimsel Hospiz, am 16. August 1812 tatsächlich auf dem höchsten Punkt gewesen, während der Aargauer Industrielle Rudolf Meyer mit Kaspar Huber auf dem noch heute als schwierig eingestuften Südostgrat erschöpft zurückbleibt? Eine Frage, die sich nie wird vollständig beantworten lassen. Sicher ist: Heute steigt kaum mehr jemand über die Meyersche Route auf. Sie ist für Durchschnittsalpinisten zu lang, und zu schwierig. Die heutige Normalroute über die Südwestflanke und den Nordwestgrat erkunden zum ersten Mal die Haslitaler Führer Jakob Leuthold und Johann Währen am 10. August 1829, während Hugi wegen eines verstauchten Fusses etwas oberhalb des später nach ihm benannten Sattels (4088m) zurückbleiben muss. Dieser Sattel ist auf der ersten der drei Hugi-Expeditionen zum Finsteraarhorn bereits 1828 erreicht worden, aber ein Sturm verhinderte ein Weiterkommen. Im Sommer 1842 erreichen Bergführer wieder den Gipfel, mit dem ersten Touristen überhaupt, dem Studenten Rudolf Sulger.
Wetterhorn
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Erstbesteigung - Finsteraarhorn
"Allein die Ersteigung des Finsteraarhorns ist von dieser Seite für menschliche Wesen durchaus unmöglich", so der Solothurner Naturforscher Franz Josef Hugi 1830.
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