Sperrig liegt der Baumstamm auf der Werkbank der Familie Bachmann. Kaum zu glauben, dass daraus ein Alphorn werden soll, dem geübte Musiker sonore Töne entlocken. Doch man staune: Schicht um Schicht arbeiten sich die Alphornmacher, Walter und Hansruedi Bachmann, voran. Sie hobeln, drechseln, fräsen und schleifen so lange, bis der Stamm die perfekt geschwungene Form des Alphorns angenommen hat. Erst dann wird das Innere ausgehöhlt, in stundenlanger Arbeit, bis der Boden übersäht ist mit Holzkringeln. Von Montag bis Donnerstag arbeiten Bachmanns unter sich, am Freitag und Samstag dürfen Besucher ihnen (auf Voranmeldung) zuschauen und zum Schluss gar selber in ein frisch gebautes Alphorn blasen.
Alphorn
Eggiwil / Emmental
Schweizerisches Nationalinstrument und Symbol der Milchwirtschaft. Das Alphorn hat seine Form von einer am Hang und daher krumm gewachsenen Tanne. Das hölzerne Mundstück erleichtert die Erzeugung der Naturtöne, der Klang erzeugt einen berührenden, warmen Klang. Seit 1910 wird die Alphorntradition durch den "Eidgenössischen Jodlerverband" in Kursen gefördert.
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