Der Zibelemärit in Bern (BE)

Bern

A6 Wankdorf Nord direction Grauholz

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A1 Neufeld dir Forsthaus

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A1 Betlehem Bern direction Ville

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A6 Ostring direction Wankdorf

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Schloss Bümpliz, CH-3018 Bern

Schloss Bümpliz, CH-3018 Bern

A1 Wankdorf dir. Grauholz

A1 Wankdorf dir. Grauholz

A1 Felsenauviadukt direction Vaud

A1 Felsenauviadukt direction Vaud

Zytglogge, Kramgasse, Bern

Zytglogge, Kramgasse, Bern

A12 Weyermannshaus direction Fribourg

A12 Weyermannshaus direction Fribourg

Bern

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A1 Grauholz direction Zurich

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Bärenplatz, Stadt Bern

Bärenplatz, Stadt Bern

A1 Wankdorf dir. Thun

A1 Wankdorf dir. Thun

A1 Neufeld - Wankdorf

A1 Neufeld - Wankdorf

Bärecam

Bärecam

Bern-Altstadt - Münstergasse

Bern-Altstadt - Münstergasse

Bern - Sky View 1

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A1 Wankdorf Nord direction Lausanne

A1 Wankdorf Nord direction Lausanne

Vierter Montag im November
Am vierten Montag im November verwandelt sich der obere Teil der Berner Altstadt zwischen Bahnhof und Bundesplatz in einen grossen Markt. An Hunderten von Ständen bieten Bauersleute aus der Umgebung, vor allem aus dem freiburgischen Seebezirk, zu Zöpfen geflochtene Zwiebeln an, dazu Wintergemüse, Steinobst und Nüsse.

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Darüber hinaus verkaufen Marktfahrer ihre üblichen Artikel. Am Nachmittag und Abend, vor allem nach Schul- und Arbeitsschluss, mischen sich fasnächtliche Elemente in das geschäftige Treiben: Es finden Konfettischlachten statt, Verkleidete tauchen auf, und am Abend glossieren Schnitzelbankgruppen in Gaststätten die Ereignisse des vergangenen Jahres. Auch satirische Blätter erscheinen an diesem Tag.

Der Zibelemärit ist der Rest eines ursprünglich vierzehntägigen Herbst (Martini-) Marktes, der seit dem 15. Jahrhundert bezeugt ist. Eine immer wieder gehörte Ursprungssage will ihn auf den Stadtbrand von 1405 zurückführen: Die Bauern der Umgebung hätten bei den Aufräumarbeiten tatkräftig mitgeholfen und dafür das Recht erhalten, ihre Produkte in der Stadt zu verkaufen. Ein Herbstmarkt ist jedoch erst 1439 eingeführt worden, und auf den Wochenmärkten durfte sowieso Gemüse feilgeboten werden. Die Zwiebeln selbst tauchen in den Dokumenten erst um die Mitte des 19. Jahrhunderts auf, in der Zeit, da die Bahnlinien von den Anbaugebieten in die Stadt erstellt wurden.

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