Die Fasnacht in Luzern (LU)

Luzern

Vignes

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Seebecken Luzern

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Kapellbrücke Luzern

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Luzern

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Luzern Hafen, Landungsbrücke 3 der SGV

Luzern Hafen, Landungsbrücke 3 der SGV

Stadt Luzern, Kasernenplatz

Stadt Luzern, Kasernenplatz

A2 Luzern-Kriens / Luzern-Süd Richtung Basel

A2 Luzern-Kriens / Luzern-Süd Richtung Basel

A2 / A14 Rotsee Richtung Luzern

A2 / A14 Rotsee Richtung Luzern

A2 / A14 Rotsee Richtung Zug

A2 / A14 Rotsee Richtung Zug

Mount Pilatus Panorama

Mount Pilatus Panorama

Luzern, Hausberg Pilatus

Luzern, Hausberg Pilatus

Dampfschiff Vierwaldstättersee, Luzern

Dampfschiff Vierwaldstättersee, Luzern

Bucher & Schmid Bootswerft AG, Luzern - Blickrichtung Nord

Bucher & Schmid Bootswerft AG, Luzern - Blickrichtung Nord

Schmutziger Donnerstag bis Fasnachtsdienstag vor Aschermittwoch

Am Beginn des Luzerner Fasnachtsgeschehens, das während einiger Tage die ganze Stadt beherrscht, steht die Figur des Fritschi, eines älteren Mannes, mit seiner Frau, der Fritschene, und dem Fritschikind.

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Der Name ist wohl als Umformung von Fridolin zu verstehen. Ursprung und Bedeutung der Figur sind nicht so leicht zu fassen. Fest steht, dass der Fritschi schon im 15. Jahrhundert bezeugt ist und dass es sich damals um eine Strohpuppe gehandelt hat, wohl die Symbolfigur einer Zunft.

Die auf einem Wagen fahrende Fritschi-Familie wird seit Jahrhunderten von einem Umzug begleitet. Hatten diese Züge früher patriotische, historische oder folkloristische Themen, so steht heute die Satire im Vordergrund. In den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts entstand den Fritschizügen eine Konkurrenz durch die neu gegründete Wey-Zunft, die einen Frosch in den Mittelpunkt ihres Umzuges stellt. Heute bilden der Fritschizug am Schmutzigen Donnerstag (eine Woche vor dem Aschermittwoch), der Wey-Umzug am darauffolgenden Güdismontag und der Schlussabend mit Monsterkonzert am Dienstag die Hauptereignisse des bunten Treibens.

Ein wesentliches Element der Luzerner Fasnacht sind die Guggemuusige, verkleidete und maskierte oder geschminkte Cliquen, die mit ihren Blech- und Schlaginstrumenten bekannte Melodien mehr laut als korrekt spielen. Die ersten dieser Gruppen sind um 1950 nach Basler Vorbild gegründet worden; in der Zwischenzeit ist ihre Zahl auf einige Dutzend angestiegen. Sie haben sich anders als in Basel entwickelt, indem sie nicht in strenger Formation durch die Strassen ziehen, sondern oft anhalten, theaterähnliche Szenen aufführen und mit dem Publikum in Kontakt treten. Daneben gibt es aber auch viele Einzelpersonen oder kleinere Gruppen, die verkleidet und musizierend oder Schabernack treibend das Geschehen beleben. Zahlreiche Besucher ziehen die Maskenbälle an, die an den Abenden in grossen Lokalen abgehalten werden.

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