Die Keschhütte: die Energiegeladene.

Bergün

Die 1893 erstellte Hütte findet in den ersten Jahrzehnten ihres Daseins so viel Zuspruch, dass zuerst von 26 auf 40, dann auf 90 Plätze erweitert wird. Diese Erweiterungen genügen heute aber nicht mehr.

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Zu Beginn des 21. Jahrhunderts wird Architekt Toni Spirig für einen Neubau der Keschhütte beauftragt. Sein Energiekonzept findet Anklang. Eine der grossen Fassaden ist genau nach Süden gewandt. Hier sind Fotovoltaikflächen montiert, die den Strom für Licht, Tiefkühltruhe und Waschmaschinen erzeugen. Auf dem Dach sind Kollektoren zur Erzeugung von Warmwasser angebracht. Es geht nicht nur um die Produktion, sondern auch um die Erhaltung von Energie mit einer guten Wärmedämmung. Die grossen Fenster haben einen besonders hohen Durchlassgrad für Licht und Wärme, und so tragen sie zusätzlich bei zur Beheizung der Räume. Bei schlechtem Wetter sorgt eine Turbine, die an die Wasserversorgung angeschlossen ist, für die elektrische Grundversorgung. Spirig meint:" Der heutige Hüttengast erwartet genügend Raum, Ordnung und Sauberkeit auch auf 2625 Meter. Vom früheren SAC-Image mit muffiger Luft und staubigen Wolldecken wollte sich die Sektion Davos hier bewusst distanzieren. So ist das Platzangebot reichlich bemessen, und auf die Wolldecken konnte dank den Duvets ganz verzichtet werden."

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