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Die Geschichte
1882 wurde Amden als letzte Gemeinde des Kantons St. Gallen mit einer Fahrstrasse erschlossen. 1892 wurde ein regelmässiger Postkutschenbetrieb zwischen Weesen und Amden eingerichtet. Im November 1918 erwarb die Ortsgemeinde Amden zwei ausgediente Armeelastwagen. Der eine der beiden Lastwagen wurde zu einem 17-plätzigen Omnibus umgebaut.
Der Saurer Omnibus pendelte täglich 2-3 Mal auf der 6.6 km langen Strecke Bahnhof Weesen - Amden Vorderdorf. Mit dem Lastwagen wurden für Amden bestimmte Güter wie Holz, Stroh, Heu, Steine und Schutt transportiert.
Um den hohen Ansprüchen der Wintertouristen zu genügen, aber auch um die vielen neu erstellten Strassen zu Bauernhöfen und Ferienhäusern vom Schnee zu räumen, kaufte der Autobetrieb Amden 1961 die erste selbst fahrende Schneefräse.
Ab Herbst 1967 enthielt der Fahrplan ein sonntägliches Abendkurspaar nach Ziegelbrücke, ab Herbst 1969 waren es sonntags drei, werktags zwei Kurspaare. Mit dieser Netzerweiterung war die Gesamtstreckenlänge auf 12.9 km angewachsen.
Nach den erfreulich verlaufenen 60er Jahren kam für den Autobetrieb in den 70er Jahren ein Tief. Die Bergsturzgefahr am Schwarzberg, direkt über der einzigen Verbindungsstrasse nach Amden, machten den Ort zwar bekannt, hielt aber die Touristen davon ab in das Bergdorf zu kommen.
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