«Musik im Schloss» V

Rapperswil SG

25.
MAY

17:00 CET

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Serenade im Schlosshof, bei ungünstiger Witterung im Grossen Rittersaal
Sechzehn Jahre alt war er, als David Orlowsky sein ungewöhnliches Trio gründete, mit Klarinette, Gitarre und Kontrabass. Ungewöhnlich ist aber auch, dass er erst drei Jahre zuvor vom Schlagzeug zur Klarinette gewechselt hat. Wann hat er denn mit dem Schlagzeug angefangen? Mit zehn! Und niemand hat ihn auf eine ausrangierte Bahn einer konventionellen Musikausbildung geschoben, sonst hätte er nicht eine solche Formation gebildet und sich gleich schon mit Weltmusik und populärer Musik beschäftigt.
Heute aber, da ist er 32 Jahre alt, widmet er sich als Klarinettist ebenso intensiv der klassischen und der zeitgenössischen Musik. Als Kammermusiker pflegt er ein breites Spektrum mit verschiedenen Besetzungen und Partnerschaften – mit dem Pianisten Andreas Haefliger etwa, mit dem italienischen Fagottisten Sergio Azzolini oder mit dem Vogler-Quartett. Mit Mozarts Klarinettenquintett hat er sogar sein US-Debut in der New Yorker Carnegie Hall gegeben!
Für sein Projekt „Jeremiah“ hat er sich mit dem Vokalensemble „Singer Pur“ verbunden und hat Werke von Palestrina und Gesualdo aufgeführt – und damit den Echo-Klassik-Preis erhalten.
Und wer sind die andern zwei im David Orlowsky-Trio?
Der Gitarrist Jens-Uwe Popp hat in Lübeck und Hamburg studiert und ist 2005 zum Trio gestossen. Zuvor ist er im „Hamburger Gitarrenduo“ mit Michael Bentzien aufgetreten. Auch ihm ist die Neugier in die Wiege gelegt worden. In den verschiedensten Stilen, auch ausserhalb der Klassik, hat er sich umgesehen, hat dank seinem speziellen Flair für kammermusikalische Klein-Besetzungen mit aussergewöhnlichen Künstlern zusammenarbeiten können, mit dem ukrainischen Akkordeon und Bajan-Spieler Efim Jourist und dem weltbekannten Klezmer-Klarinettisten Giora Feidman. „Oremus“ ist seine erste Solo-CD mit 13 Stücken spanischer und südamerikanischer Komponisten.
Dem Norddeutschen Popp steht der Süddeutsche Florian Dohrmann gegenüber, der Mann am Kontrabass. Jazz und Popularmusik waren seine Kernfächer, die ihn zum Komponieren brachten. Sein eigenes Ensemble, „Modern Walkin“, mit dem vielseitigen Jazzpianisten Rainer Tempel hatte er schon vor Antritt seines Studiums gebildet. Seit 1997, dem Jahr der Gründung, war er auch bei David Orlowsky im Trio mit dabei. Zahlreiche eigene Kompositionen hat er in seinem Notenbuch „Klezmania“ publiziert, weitere solcher Notenbücher folgten. 2006 hat er unter seinem Namen die Cool-Jazz-Band, das „Florian Dohrmann Quartett“ gegründet und mit „Medium Dry“ eine eigene CD produziert.
Und die neueste Kreation „Chronos“ (bei SONY) vereinigt Kompositionen von allen dreien.
Die Musiker des Orlowsky Trios bezeichnen sich „als Erneuerer der Klezmer-Musik. Sie haben die Klänge verfeinert, verfremdet und weiterentwickelt und so eine ganz eigene Version dieser lebensbejahenden Musik geschaffen. Nun besinnen sie sich auf ihre Wurzeln“.


Información

Ubicación del evento

Schloss Rapperswil

Lindenhügel

Rapperswil SG

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