HOST CLUB VIII: DAS BISSCHEN HAUSHALT
Reunión, – Das Kommunikations-Kasino der StadtHOST CLUB VIII: DAS BISSCHEN HAUSHALTFremde Hilfe beim Putzen, Kochen, Betreuen und Pflegen im Privathaushalt ist praktisch und, anders als ausländerfeindliche Kampagnen suggerieren, sehr willkommen. Viele Haushalte in der Schweiz nehmen Unterstützung im Bereich Haushalts- und Care-Arbeit in Anspruch. Es sind meist Migrantinnen, nicht immer mit Aufenthaltspapieren, die für wenig Lohn und zu äusserst flexiblen Einsatzzeiten arbeiten. Diese billigen Arbeitskräfte tragen massgeblich zum hohen Lebensstandard in der Schweiz bei. Stellt diese Entwicklung einen Rückschritt in der Emanzipationsgeschichte dar oder sind diese Frauen gerade durch ihren Anspruch und die freiwillige Entscheidung, in einem fremden Land ein selbstbestimmtes Leben führen zu wollen, ein Ausweis für eine erfolgreiche Frauenemanzipation? Diskutieren Sie mit uns im Vorfeld zum Stadt-Theater-Parcours "Beute Mensch" (Premiere 8. Juni 2013) über Schattenwirtschaft, Ausbeutung und Emanzipation.Eintritt frei!Gäste:Barbara Duden (Historikerin und Soziologin, Pionierin der Körpergeschichte, 1976 Mitbegründerin der feministischen Frauenzeitschrift "Courage")Sarah Schilliger (Soziologin Universität Basel, Mitherausgeberin von "Wisch und weg! Sans-Papiers-Hausarbeiterinnen zwischen Prekarität und Selbstbestimmung" 2012)
Schon in der Frühzeit war die Felseninsel zwischen dem Genfersee und den steil aufragenden Bergen bewohnt. Von hier wurde jahrhundertelang der Schiffsverkehr auf dem Genfersee und der bedeutende Landweg zum St.Bernhard-Pass beherrscht. Vom 12. bis ins 16. Jahrhundert gehörte Chillon den Grafen von Savoyen, dann eroberten die Berner die Wasserburg, danach die Waadtländer. Über 300’000 Besucher besichtigen pro Jahr Chillon mit den Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert, den unterirdischen Gewölben, Paradesälen und dem original erhaltenen Schlafzimmer aus der Zeit der Berner Herrschaft. Schon in der Frühzeit war die Felseninsel