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Münster und Pfalz

Basel

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Basel
 
Auf dem Münsterhügel beginnt die Geschichte der städtischen Besiedelung. Im ersten Jh. v. Chr. lebten dort Kelten aus dem Stamm der Rauriker in einem befestigten "oppidum". In der Rittergasse sind Reste des sog. Keltenwalls in Erdfenstern zu besichtigen.
Spuren des ersten fassbaren Münsters gehen zurück in karolingische Zeit. Dieser Bau wurde 917 beim Angriff der Ungaren zerstört. Kaiser Heinrich II stiftete Basel zu Beginn des 11.Jh. ein neues prachtvolles Münster. Im letzten Viertel des 12. Jh. wurde das Heinrichsmünster durch einen spätromanischen Bau ersetzt, der nach einem schrecklichen Erdbeben 1356 in gotischem Stil restauriert wurde.

Heute nutzt man den wunderschönen Platz mit unterschiedlichsten Aktionen als einen lebendigen Ort der Begegnung.
Mit roten Sandsteinmauern, bunten Ziegeln und den beiden Türmen prägt das Münster das Stadtbild von Basel. Die Krypta, der Chor, das Grab von Erasmus von Rotterdam, die Galluspforte oder die beiden Kreuzgänge zeugen von einer bewegten Baugeschichte durch mehrere Jahrhunderte.

Öffnungszeiten
Sommer, Ostersamstag bis 15. Oktober
Montag bis Freitag 10.00 - 17.00 Uhr
Samstag 10.00 - 16.00 Uhr
Sonn- und Feiertage 13.00 - 17.00 Uhr
Winter, 16. Oktober bis Karfreitag
Montag bis Samstag 11.00 - 16.00 Uhr
Sonn- und Feiertage 14.00 - 16.00 Uhr

Das Wort "Pfalz" leitet sich ab von "palatium" = Palast. Die hoch über dem Rhein gelegene Terrasse hinter dem Münster wird Pfalz genannt, weil sich dort einst der Wohnsitz des Bischofs in unmittelbarer Nähe befand.
Von der Basler Pfalz hat man eine herrliche Aussicht über die Altstadt hinweg, weit hinaus ins Dreiländereck.
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